Westerstede Ein generationenübergreifendes Projekt für alle, die zusammen gärtnern wollen – das möchte Christina Martens aus Westerstede mit ihrem „Küchengarten für alle Generationen und Kulturen“ schaffen (NWZ  berichtete). Die vom Wissenschaftsministerium preisgekrönte Idee nimmt jetzt Gestalt an, insbesondere, was den Standort angeht: Der Jaspershof ist für die Anlage des Gartenprojekts im Gespräch, berichtet Martens.

„Die Voraussetzungen am Jaspershof sind ideal“, ist die Westerstederin überzeugt. Die Remise neben dem Hauptgebäude könnte umgebaut und mit einer Küche ausgestattet werden, die dahinterliegende Fläche, die früher ein Obstgarten war, könnte den Küchengarten beherbergen.

Zur Zeit sei sie mit verschiedenen Gremien des Jaspershofes und der Gemeinde im Gespräch, gibt Martens einen Zwischenstand. Zahlreiche Interessierte haben sich seit der Mehrgenerationenmesse, an der sie im Oktober teilgenommen hat, bei ihr gemeldet. „Das Projekt soll die Menschen zusammenbringen“, sagt Martens. Zu einem ersten Küchentreffen im November kamen rund 20 Teilnehmer, insgesamt hätten sich gut 50 Menschen bei ihr gemeldet.

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Auch inhaltlich konkretisiert sich das Projekt Küchengarten: Vier Gruppen haben sich gebildet, die in verschiedenen Bereichen arbeiten möchten. Eine Gruppe möchte sich mit dem Obstanbau beschäftigen, eine zweite mit Gemüse. Die dritte Gruppe arbeitet rund um das Thema Insekten, Getreide und Blumen, während sich die vierte dem Thema Kompost widmen möchte.

Aktuell hat Christina Martens alle Hände voll zu tun: Gespräche führen, koordinieren, den rechtlichen Rahmen für ihr Projekt klären. Die ursprüngliche Idee, den Garten als Genossenschaft zu betreiben, besteht weiterhin. Ob das in der Praxis funktioniert, müsse noch geprüft werden. Bis Mitte Februar soll nun erstmal die Entscheidung fallen, ob der Küchengarten tatsächlich an den Jaspershof ziehen kann.

„Ich freue mich, dass das Projekt jetzt mit Leben gefüllt wird“, sagt Martens, die die Idee zum Küchengarten seit mittlerweile zwei Jahren mit sich herumträgt. Sie ist selbst gelernte Gärtnerin, war mit einem Pflanzenhandel selbstständig und hat mehrere Familienunternehmen beraten.

Die Westerstederin freut sich auch weiterhin über Mitstreiter. Wer die Küchengarten-Idee unterstützen möchte, kann sich bei Christina Martens unter Telefon  04488/861168 oder per Mail an tina-mike@t-online.de melden.

Greta Block Volontärin / NWZ-Redaktion
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