Westerstede Was verbirgt sich hinter dem Ausbildungsberuf Fachkraft für Wasserversorgungstechnik? Dieser Frage gingen 20 Arbeitsvermittler der Bundesagentur für Arbeit nach. Im Westersteder Wasserwerk des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands (OOWV) informierten sie sich über Einzel- und Besonderheiten des Ausbildungsberufes.

Werksleiter Rainer Hupens führte die Berufsberater, Jobvermittler und Ausbildungsberater von den Arbeitsagenturen Oldenburg/Wilhelmshaven, Bremen/Bremerhaven, Emden/Leer, Vechta und Nordhorn durch das Werk. Es bereitet jährlich rund 4,2 Millionen Kubikmeter Grundwasser zu Trinkwasser auf.

Hupens und die Auszubildenden Mirco Janßen und Jonas Maaß erklärten den Gästen die Anforderungen des Ausbildungsberufes. Voraussetzung für die dreijährige Ausbildung seien ein Realschulabschluss oder Abitur mit guten Noten in Mathematik und naturwissenschaftlichen Fächern.

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Für eine Fachkraft für Wasserversorgungstechnik ist außerdem Sorgfalt von besonderer Bedeutung – etwa bei der Entnahme von Wasserproben, Arbeiten an Wasserleitungen und Wasserzählern. Ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein erfordert die Überwachung der Trinkwasserqualität, um den Verbrauchern ein einwandfreies Produkt zu liefern.

„Ich habe nicht gewusst, dass diese Berufe so umfangreiche Anforderungen haben. Das war sehr aufschlussreich“, erklärte Cora Schlesner vom Job Center Brake. Sie war sehr angetan davon, dass die Azubis selbst durch das Werk führten.

Nach dem Besuch im Wasserwerk ging es für die Arbeitsagentur-Fachleute in die OOWV-Betriebsstelle. Dort informierte Peter Kirschberger über den Ausbildungsberuf des Rohrleitungsbauers.

Auf dem Gelände der Kläranlage in Oldenburg gab es schließlich noch weitere Informationen für die Besucher: Leiter Jens de Boer, Abwassermeister Hans-Gerd Noffke und Auszubildender Mirco Pugliese beantworteten Fragen über den Ausbildungsberuf Fachkraft für Abwassertechnik. Birgit Tillmann, Personalleiterin beim OOWV, bat die Arbeitsvermittler, den jungen Menschen die Berufe vertrauter zu machen, „die bei den Schulabsolventen unattraktiv erscheinen und nicht oben auf der Wunschliste stehen“.

Ausbildungsplätze in den gewerblich-technischen Berufen blieben häufig unbesetzt, der Drang in die kaufmännischen Berufe sei erfahrungsgemäß weiter konstant hoch, berichtete Tillmann aus den Erfahrungen des Unternehmens.

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