Friedrichsfehn Jetzt heißt es Ideen entwickeln, diskutieren und planen. Viele Bürger sind gefordert, sich ehrenamtlich einzubringen, um die Dorfentwicklung in den östlichen Ort- und Bauerschaften der Gemeinde Edewecht auf den Weg zu bringen. Die Auftaktveranstaltung zur „Dorfentwicklung in der Dorfregion Edewecht-Ost“ fand am Donnerstag im „Landhaus Friedrichsfehn“ statt.

Was bei der Dorfregion West bereits begonnen hat, soll nun auch im östlichen Bereich auf den Weg gebracht werden. Auch die Dorfregion Edewecht-Ost wurde ins Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen. Viele Projekte in den Dörfern Wildenloh, Friedrichsfehn, Klein Scharrel, Kleefeld, Jeddeloh I und Jeddeloh II können nun erarbeitet und gefördert werden.

Jeddeloh II erneut dabei

Jeddeloh II wurde mit in das Programm aufgenommen, obwohl es hier bereits Maßnahmen zur Dorfentwicklung gab wie den Bau der Fußgängerbrücke über den Küstenkanal.

„Maximal fünf Ort- und Bauerschaften sollten zu einer Region zusammengezogen werden“, erklärte Patricia Bonney, Oldenburger Dezernatsleiterin vom Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems. Sie begleitet die Planungen, weil die Anträge für die Dorfentwicklung bei dem Amt gestellt werden.

Bei dem Treffen in Friedrichsfehn fiel der Startschuss für das Programm. Ziel der Info-Veranstaltung war es, Interessenten für das anstehende „VIP-Treffen“ (Vorbereitende Informations-Phase) zu finden, das am Freitag, 21. September, von 16 bis 20 Uhr in der Mensa der Grund- und Oberschule Friedrichsfehn stattfinden wird. Dort werden nicht nur erste Ideen gesammelt, sondern auch Teilnehmer für die Arbeitskreise gesucht und Planungsgruppen zusammengestellt.

Das Planungsbüro Nordwestplan (NWP) Diedrich Janssen aus Oldenburg wird den gesamten Prozess der Dorfentwicklung Edewecht-Ost begleiten. Ziel sei es, mit den Projekten zum einen Tradition zu bewahren, aber auch die Zukunft der Dörfer zu gestalten.

Viele Themen

Themen sind die Infrastruktur, Landwirtschaft, Erschließungen und Ortsbild, aber auch Demografie oder auch Flächensparen. „Nicht jedes Haus wird künftig Garten haben. Auch Wohnungen ohne Außenfläche werden künftig in den Dörfern gefragt sein“, hieß es. Die Entwicklungen der Dorfentwicklung Edewecht-Ost würden von der Gemeinde Edewecht auf einer Homepage dargestellt, so Bürgermeisterin Petra Lausch. Viele der 90 Teilnehmer trugen sich in die Listen für Arbeitsgruppen ein.

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Oberschule Friedrichsfehn | NWP

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