Wiefelstede Fahrräder, Stühle, Radios, Tische – Gegenstände, die hier zu einem gewöhnlichen Alltag gehören, sammeln derzeit viele Helferinnen und Helfer in Wiefelstede. Ehrenamtlich sorgen sie dafür, dass die Flüchtlinge in der Gemeinde mit den wichtigsten Sachen ausgestattet werden.

„Die Spendenbereitschaft ist außergewöhnlich hoch“, erzählt Marco Schulte. Derzeit läuft das Sammeln der Sachspenden in erster Linie virtuell ab. „Die meisten Leute erreichen uns über Facebook.“ In dem sozialen Netzwerk im Internet schicken Interessierte den Helfern Fotos der möglichen Sachspenden zu. Dann wird schriftlich vereinbart, wo die Wiefelsteder ihre Spenden abliefern können. Abholen können die Ehrenamtlichen die Sachen nicht. „Da wir alle berufstätig sind“, betont Schulte.

Der Vorteil an Facebook: Wenn kurzerhand spezielle Sachen gebraucht werden, kann dort sofort ein Aufruf gestartet werden. So wie neulich, als ein Wasserkocher benötigt wurde. „Auf einmal hatten wir vier Stück davon“, erzählt Nadine Bruns.

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Und noch etwas Positives können die Helfer hervorheben. „90 Prozent der Spenden sind in einem sehr guten Zustand“, betont Frank Eilers. Es komme selten vor, dass jemand mal „seinen Müll“ abladen möchte.

Zwar gebe es derzeit sehr viele Sachspenden – aber diese können auch schnell wieder weg sein, wenn die nächsten Flüchtlinge Wiefelstede erreichen. Also auch wenn es mal einen „Aufnahmestopp“ geben sollte: „Fragen Sie in zwei oder drei Wochen noch einmal nach, ob Sie wieder etwas abgeben können“, rät Marco Schulte.

Derzeit werden in erster Linie Fahrräder benötigt. Aber auch Fernseher, möglicherweise dazu alte Receiver, und Radios werden gern angenommen. Wer zudem noch einen geeigneten Lagerraum für Kleidung kennt, kann sich ebenfalls bei den Helfern melden. „Zehn bis 15 Quadratmeter reichen“, sagen sie Helfer. Außerdem sollte der Raum temperiert sein, damit die Kleidungsspenden dort besser gelagert werden können.

Derzeit sind die Ehrenamtlichen nur per E-Mail erreichbar unter Sachspenden-Wiefelstede@gmx.de.

Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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