Westerstede Nun wird es offiziell: Die Metallwerkstatt der Arbeitsinitiative Ammerland (AiA) bereitet derzeit die große Einweihungsfeier vor. „Am Freitag, 7. April, möchten wir der Öffentlichkeit gerne zeigen, was die Mitarbeiter hier produzieren“, rührt Anne Higgen, Geschäftsführerin, kräftig die Werbetrommel. Die Mitarbeiter – deutsche Langzeitarbeitslose, Menschen mit Migrationshintergrund und Schutzsuchende – absolvieren in der Metallwerkstatt der AiA eine sechsmonatige Berufsfortbildung. Die Schulung soll diesen Menschen den Eintritt in die Berufswelt erleichtern. „Alle Mitarbeiter sind Metall erprobt und werden in unserer Einrichtung für den deutschen Arbeitsmarkt stark gemacht“, sagt Anne Higgen und ergänzt mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht: „Sie sind alle pünktlich wie die Maurer. Wir müssen das Licht abends schon ausschalten, damit sie Feierabend machen – so sehr sind alle motiviert“. Die AiA hat das Gebäude vor einigen Monaten gekauft und komplett für ihre Nutzung umgebaut.

Die Teilnehmer fertigen die verschiedensten Produkte aus Metall. Auch Auftragsarbeiten aus der freien Wirtschaft werden ausgeführt. „Die Mitarbeiter haben schon Kellerfenster gefertigt und arbeiten derzeit für eine Baustelle in Westerstede“, berichtet Anne Higgen, die Geschäftsführerin aller drei Standorte – Halsbek, Westerstede und Schnüster­stuv Westerstede – ist. Während in den ehemaligen Räumen einer Westersteder Mangelei, Am Hamjebusch 53, Metallarbeiten gefertigt werden, lernen die Mitarbeiter in Halsbek den Trockenbau, Malerarbeiten und Lackieren. „Auch das Schnüstern wird nicht aufhören“, wirbt Anne Higgen für die Einrichtung Schnüsterstuv, Lange Straße 22.

Die Teilnehmer seien sehr stolz, zur öffentlichen Einweihungsfeier am Freitag, 7. April, ab 14 Uhr ihre Arbeiten zu zeigen. „Sie haben wunderschöne Sachen produziert. Servierwagen, Aussteller, Vogelhäuser, Müllcontainer und vieles mehr“, zählt Anne Higgen einige Produkte auf.

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Mitarbeiter und Geschäftsführung freuen sich auf viele interessierte Bürgerinnen und Bürger. „Uns liegt viel daran, auch Schulen und Schülern unsere Metallwerkstatt bekannt zu machen.“

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