Wiefelstede Das „Okay“ der Gremien des Kreistags für einen Zuschuss in Höhe von 10 000 Euro steht noch aus, ansonsten hat Wolfgang Hase, Leiter des Heimatmuseums Wiefelstede, das Geld für die Erweiterung der Dauerausstellung „Handwerk in Wiefelstede“ um drei weitere historische Werkstätten beisammen. „Ich bin zuversichtlich, dass das Geld im Frühjahr bewilligt wird“, sagte Hase am Freitag im Gespräch mit der NWZ. Der Museumsleiter hofft, im Mai mit der Erweiterung beginnen zu können, denn Ende des Jahres soll alles fertig sein.

Zwei neue Gebäude

50 000 Euro hatte – wie berichtet – das Land Niederachsen aus einem Förderprogramm für kleine Museen bewilligt, 30 000 Euro die Gemeinde.  10 000 Euro kommen von einem privaten Sponsor. Gibt der Kreis sein „Okay“, dann kann der Museumsleiter auf 100 000 Euro bauen, um zwei weitere Gebäude auf dem hinteren Teil des Museumsgeländes aufzustellen.

Ausstellungen 2013

Ab 10. Februar zeigt Theo von Garrel aus Apen bis 10. März Torf-Skulpturen. Günther Hahn aus Mollberg wird Fotos zum Thema „Moorlandschaften“ beisteuern. Ab 17. März präsentieren Birgit und Werner Fruhner aus Bad Zwischenahn unter dem Titel „Steinreich und farbenfroh“ Bilder und Steinskulpturen – bis zum 28. April. Ab 5. Mai zeigt die Ateliergemeinschaft Kusber aus Rastede bis 9. Juni ihre Arbeiten. Ab 16. Juni stellt die Wiefelstederin Barbara Jaros aus. Bis zum 14. Juli wird sie neue Arbeiten zeigen. Ab 21. Juli präsentiert das Museum bis 25. August Landschaftsbilder von Wernhera Sertürner, die am 19. Juli ihren 100. Geburtstag feiern würde. Sie hat in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts auch das Denkmal zu Ehren der Opfer der Weltkriege neben der St. Johannes-Kirche geschaffen. Ab 1. September zeigt Linda Winkler-Marx (Bad Zwischenahn) bis 29. September Landschaftsmalerei, unterstützt von Fotos der Wiefelstederin Erika Meyer. Ab 20.Oktober ist Dieter Hagen aus Rastede zu Gast – bis 17. November mit neuen Zeichnungen. Am 23./24. November stellen die Hobbyfreunde Wiefelstede aus. Ab 1. Dezember wird der Wiefelsteder Ingo Hellbusch in der Reihe „Damals... bei uns in Wiefel­stede“ bis 12. Januar historische Fotos zeigen.

Dazu soll – wie berichtet – ein alter Speicher in Rastede angekauft, dort abgetragen und beim Museum direkt neben dem alten Backhaus wieder aufgebaut werden. Das Gebäude soll durch einen Verbindungsbau mit dem alten Backhaus verbunden werden, erläuterte Hase. Unten im Speicher soll dann ein kleiner Kolonialwarenladen entstehen, der auch aus dem Wiefelsteder Bäckereimuseum von Ingo Zimmermann bestückt wird.

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Teestube in Vorbereitung

Den neuen Verbindungsbau könne Zimmermann dann als Arbeitsraum nutzen, erinnerte Hase daran, dass das Bäckereimuseum vom „Esch“ zum Heimatmuseum wechseln soll. Das alte, bereits vorhandene Backhaus werde deshalb mit einem neuen Backofen bestückt. Zudem werde im alten Stall direkt neben den Ausstellungsräumen des Heimatmuseums unter der Regie Zimmermanns künftig eine Teestube für Besucher bereitstehen und auch Kuchen servieren. Dafür weichen jene Künstler, die im Heimatmuseum auch Kurse anbieten, künftig ins Obergeschoss des alten Speichers aus, verrät Hase. Somit ist auch klar: Wenn der Zeitplan Hases aufgeht, dann wird das Bäckereimuseum Zimmermanns zum Jahresende seine Pforten am „Esch“ endgültig schließen. Das zweite Gebäude werde nicht angekauft, sondern neu errichtet – allerdings im Stil der Gründerjahre, kündigte Hase an. Bestückt mit bereits vorhandenen, alten Fenstern und einer alten Tür soll es noch in 2013 den früheren Friseursalon Thie und die einstige Schuhmacherwerkstatt Heinrich Cordes aus Wiefel­stede aufnehmen (die NWZ  berichtete).

Neun Ausstellungen

Der Betrieb im Heimatmuseum läuft derweil weiter: das Ausstellungsprogramm 2013 steht (siehe Infokasten). Neun Ausstellungen sind geplant. Das Heimatmuseum zeigt sie jeweils sonnabends von 16 bis 18 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr.


Mehr Infos unter   www.heimatmuseum-wiefelstede.de 
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