HANKHAUSEN Das Fahrerlager ist in diesem Jahr noch einmal gewachsen. „Es ist doppelt so groß wie im vergangenen Jahr“, sagt Utz Menke. Der 40-Jährige stellt im dritten Jahr seinen Hof in Hankhausen zur Verfügung, damit die Gespannfahrer, die am Oldenburger Landesturnier teilnehmen, ihre Fahrzeuge und natürlich auch ihre Pferde unterbringen können.

„60 Stallboxen wurden in diesem Jahr aufgestellt“, erzählt Menke am Dienstag bei einem Rundgang durch das Fahrerlager. Noch sind hier keine Pferde untergebracht. Doch das wird sich im Laufe der Turnierwoche noch ändern.

Drei Hektar groß ist Menkes Hof am Halfterweg. Rund einen Hektar stellt er für das Fahrerlager zur Verfügung. Sogar einen Waschplatz mit einem zusätzlichen Duschcontainer gibt es. Je nach Wetter, weiß Menke, müssen Pferde und Gespanne nämlich gründlich gesäubert werden.

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Stallmeister stets vor Ort

Um alle Bedürfnisse der Fahrer kümmert sich vor Ort ein Stallmeister. „Der ist Tag und Nacht hier. Sein Wohnwagen steht direkt bei den Stallboxen“, berichtet Menke. Der Stallmeister weist den Fahrern die Boxen zu und gibt auch Späne aus, mit denen die Unterkünfte ausgelegt werden. Und das Beste: „Nach dem Turnier kommt der Bauhof und bringt hier alles wieder in Ordnung“, sagt Menke.

„Früher war das Fahrerlager auf einer Weide auf der anderen Seite von Rastede eingerichtet“, erinnert sich der 40-Jährige. Damals war er noch Mitglied der Oldenburger Turniergemeinschaft. Als seine Tochter Denise ein Pferd von Claas E. Daun ritt, dem früheren Vorsitzenden des Renn- und Reitvereins Ras- tede, kam der Kontakt zustande.

Menke wurde Mitglied im Rasteder Verein und reitet nun auch für diesen. Mit zwei Pferden aus der eigenen Zucht waren er und seine Tochter am Dienstagabend auch auf dem Turnierplatz am Start.

Seit 15 Jahren lebt der gebürtige Oldenburger inzwischen in Rastede. Vorher wohnte er in Bümmerstede und Sandkrug. Im Oldenburger Springverband züchtet Menke Oldenburger Springpferde. Außerdem bildet er junge Pferde aus.

Nachmittags Unterricht

Nachmittags gibt er Kindern ab sechs Jahre Reitunterricht. „Das hat sich vor zwei Jahren ergeben, als ich einige Schulponys und -pferde übernommen habe“, sagt Menke.

Der gelernte Pferdewirt, der bei Gilbert Böckmann in Lastrup in die Ausbildung ging, strukturierte den Betrieb um, um den Reitunterricht anbieten zu können. Parallel wolle er nun neue Turnierpferde aufbauen.

Nachdem Tochter Denise (18) „aus dem Haus ist“ und eine Ausbildung zur Pferdewirtin mit dem Schwerpunkt Reiten bei Hugo Simon begonnen hat, packt sein Sohn Piet (10) auf dem Hof mit an und ist bereits auf ausgewachsenen Pferden unterwegs.

Eine Kooperation hat Utz Menke zudem mit der Kooperativen Gesamtschule. Der Reit-AG der Schule stellt er Ponys zur Verfügung. Die Schüler werden auf dem Hof an das Reiten und den Umgang mit den Pferden herangeführt. „Die Zusammenarbeit wird auch nächstes Jahr weiterlaufen“, sagt Menke.

Und vielleicht werden einige der Nachwuchsreiter dann irgendwann auch einmal mit einem Gespann beim Landesturnier antreten. Dann muss das Fahrerlager wohl noch weiter wachsen.

 @ Ein Online-Spezial unter http://www.NWZonline.de/landesturnier

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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