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Petersfehn Wie können kleine und mittelständische Betriebe die ständig steigenden Energiekosten in den Griff bekommen? Diese Frage stand am Donnerstag im Mittelpunkt der 22. Ammerländer Wirtschaftsrunde, zu der Landkreis Jörg Bensberg Unternehmer aus dem Ammerland nach Petersfehn in das Unternehmen „Abopart“ eingeladen hatte.

Seit mehr als zehn Jahren kommen Vertreter kleiner und mittelständischer Betriebe zweimal im Jahr zusammen, um sich auszutauschen und über neue Entwicklungen bei Förderungen und Maßnahmen der Wirtschaftsförderung informiert zu werden. Die jeweiligen Gastgeber der vom Landkreis initiierten Veranstaltung wechseln dabei, so dass sich Betriebe mit ihren unterschiedlichsten Produkten vorstellen können.

Donnerstagabend war der Mobilwände-Hersteller in Petersfehn Gastgeber. Bevor das Hauptthema „Energieeffizienz“ mit Vorträgen von Ernst Grund (RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft) sowie Sabine Beckenbauer (N-Bank Oldenburg) in den Mittelpunkt rückte, wurde der gastgebende Betrieb vorgestellt. Die Geschäftsführer Dirk Brohl und Carsten Klapproth gingen dabei auf die wechselvolle Firmengeschichte ein, die Anfang 2012 mit einer Insolvenz beendet schien, mit Unterstützung der Ammerländer Wirtschaftsförderung aber neu gestartet werden konnte. Heute beschäftigt der Betrieb 75 Mitarbeiter und durfte sich 2013 unter anderem über einen Auftrag beim Bau des „CityCube“ Berlin mit einem Volumen von rund 2,3 Millionen Euro freuen.

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Vor Beginn der Veranstaltung konnten Ernst Grund und Sabine Beckenbauer den Betrieb „inspizieren“ – um am konkreten Beispiel etwas zur Energieeffizienz aufzeigen zu können. „Dabei fiel auf, dass sich im Kompressorraum sehr viel Wärme anstaute. Diese Wärme könnte zur Beheizung der Lagerhallen genutzt werde“, so Dirk Brohl.

Kleine und mittelständische Betriebe sollten solche Untersuchungen nutzen, um zukünftig Energiekosten einsparen zu können, betonte Grund. Durch so genannte Impulsgespräche mit Fachleuten der RWK, die allerdings keine Energieberatungen darstellen, könnten schnell Einsparpotentiale benannt und auch umgesetzt werden. Bei Interesse wird der Kontakt zur RWK über die Wirtschaftsförderung Ammerland hergestellt. Sabine Beckenbauer von der N-Bank Oldenburg verwies auf Möglichkeiten der Bezuschussung bei Energieeinsparungen in den Betrieben durch Mittel der EU und des Landes.

Landrat Jörg Bensberg lobte die Unternehmen im Ammerland, die mit ihrem Engagement und ihren Investitionen dafür sorgen, „dass die Menschen hier Arbeit und Ausbildung finden. Nicht umsonst ist dieser Landkreis bundesweit einer der lebenswertesten Regionen.“

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