BAD ZWISCHENAHN Damit hatten wohl die wenigsten der knapp 30 Schülerinnen und Schüler gerechnet, als sie sich die Karl-Jaspers-Klinik für ihren Zukunftstag ausgewählt hatten: Nach der Mittagspause stand die Gärtnerei auf dem Programm. Rosmarin und Zitronenmelisse statt EKG und Blutabnahme, Kürbis und Apfelsorten statt Krankenpflege und Therapie.

Dass die Fachklinik in Wehnen über eine eigene Gärtnerei verfügt, die für rund 45 Hektar Gelände zuständig ist, war den allermeisten fremd. Anne-Kathrin Gerken, Leiterin der Abteilung, erläuterte wozu: „Zum einen geht es um die Pflege des Geländes. Dann machen wir vor allem sehr viel Floristik. Und nicht zuletzt ist die Gärtnerei Teil der Arbeitstherapie.“ Dabei gelte: „Alles, was hier produziert wird, bleibt im Krankenhaus.“

Nicht nur Hauke (15) und Eike (14) hat der Tag in Wehnen gefallen. Die beiden Schüler der Graf-Anton-Günther-Schule in Oldenburg nutzten in der neunten Klasse ihren letzten Zukunftstag, um sich über Berufe in der Pflegebranche zu informieren – „ohne selber eine konkrete Vorstellung zu haben“, wie sie einräumten. Einblicke in die Physikalische Therapie, die Diagnostik, ins Labor sowie in die Krankenpflegeausbildung haben sie bekommen.

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In die Berufe ihrer Eltern, Großeltern oder Nachbarn schnupperten Kinder und Jugendliche am Donnerstag in zahlreichen Betrieben und Institutionen der Gemeinde. So kamen 17 Jungen und Mädchen ins Reha-Zentrum am Meer. Auch dort wurde ihnen der Klinikalltag in allen Bereichen näher gebracht: von der Küche über das therapeutische Angebot bis hin zur technischen Abteilung mit Moorküche und Wellenbad. Begleitet wurden sie an diesem Tag von Küchenchef Wilhelm Wolke, der Qualitätsmanagementbeauftragten Doris Dehn und Oberarzt Dr. Carsten Rieger.

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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