Mit starker Beteiligung hat der Hegering Eggeloge seine diesjährige Hegeschau und Jahreshauptversammlung im Schloss Köhlmoor in Felde durchgeführt. Der Hegeringleiter Heiko Willms hob in seinen Ausführungen verschiedene Aktionen der Jäger zum Schutz der Natur und die Gefahren der Afrikanischen Schweinepest (ASP) hervor.

„Die Krankheit ist eine große Gefahr für die deutsche Wirtschaft, insbesondere für die Schweinehaltung und die Wildschweinpopulation. Die Landwirte und Jäger stehen vor großen Herausforderungen“, erläuterte Willms. Er rief die anwesenden Jäger zu einer verstärkten Bejagung der Wildschweine auf. Die gesamte Bevölkerung sei gefordert, keine Fleischreste wie zum Beispiel Wurstprodukte aus ASP-Gebieten mitzunehmen.

„Wir – die Eggeloger Jäger und Landwirte – sind aber auch im Naturschutz aktiv. Es wurden für Bienen, Insekten, Fasane, Rebhühner und Hasen 16 Hektar Blühflächen und Biotope teilweise mit Unterstützung der Kreisjägerschaft angelegt.“ Aber nur das Anlegen von Blühflächen genüge nicht, um dem Niederwild Chancen zu bieten, daher werde weiterhin die sogenannte Prädatorenbejagung fortgesetzt. Ein Baustein hierbei sei die revierübergreifende Fuchsjagd. Die Jäger erlegten dabei Anfang Januar drei Füchse und zwei Dachse. „Ein weiterer wichtiger Baustein ist die artenschutzgerechte Fallenjagd“, so Willms. Alle erlegten Füchse, Dachse, Marder und Nutrias wurden der Fellwechsel GmbH in Rastatt zur nachhaltigen Verwertung übersandt.

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Die Kreisjägermeisterin Talke Ruthenberg ging in ihren Ausführungen auf die steigende Wolfspopulation in Deutschland und insbesondere in Niedersachsen ein. Weitere Schwerpunkte waren die steigenden Nutriabesätze und die Jagdzeitenverordnung.

Für langjährige Mitgliedschaft in der Landesjägerschaft Niedersachsen erhielten die goldene Ehrennadel des Deutschen Jagdverbandes (40 Jahre) Gerold Eilers sowie die silberne Ehrennadel (25 Jahre) Wilm Höckmann, Günter Ahrenholtz und Uwe Specht.

In der Ammerland Klinik wurde jüngst zum ersten Mal ein neues und innovatives Schrittmachersystem implantiert. Zum Hintergrund: Seit 20 Jahren wird für eine gewisse Patientengruppe, die unter einer chronischen Herzinsuffizienz leiden, eine spezielle Methode favorisiert. Dabei bekommen sie einen die Herzkraft verbesserndes Schrittmachersystem (CRT=cardiale resynchronizitäts Therapie) implantiert.

Doch die Kriterien für eine Therapie mit einem solchen Schrittmacher passen nicht auf jeden Patienten, teilte die Ammerland-Klinik mit. Das neuartige, implantierte System (CCM cardiale contractilitäts-Modulation) gibt es seit 2008. Im Jahr 2016 wurde es erstmalig in die Empfehlung europäischer Leitlinien (ESC) aufgenommen. Mit ihm sollen die Patienten behandelt werden, für die eine CRT-Therapie nicht geeignet ist.

Die Zusammenarbeit des Kardiologen Dr. Christian Neufert und des Thorax- und Gefäßchirurgen Dr. Carsten Vogel verfügt über eine hohe Expertise in der Behandlung von Herzrhythmusstörungen und Herzerkrankungen.

Der Eingriff für die Implantation des CCM-Systems dauerte nur 63 Minuten und erfolgte in örtlicher Betäubung. Eingesetzt wird das Gerät unterhalb des Schlüsselbeins. Im Anschluss wird der Patient ambulant überwacht und die Programmierung regelmäßig optimiert. Der Patient ist nicht schrittmacherabhängig. Das Gerät wird einmal in der Woche für 45 Minuten zu Hause mittels Induktion durch die Haut aufgeladen.

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