Edewecht Das Ergebnis ist klar: Bei einer Telefon- und einer Onlineumfrage der NWZ haben sich 301 Leser dafür ausgesprochen, dass die Gemeinde Edewecht selbst (weitere) Mehrfamilienhäuser bauen soll, um bezahlbaren Wohnraum für Menschen mit geringem Einkommen zu schaffen. 146 sprachen sich dagegen aus.

„Das Ergebnis der NWZ-Umfrage wird sicherlich in die politischen Beratungen miteinfließen“, sagte Edewechts Bürgermeisterin Petra Lausch. Die Gemeinde Edewecht verfügt unter anderem über drei Mehrfamilienhäuser mit zwölf Wohnungen am Viehdamm 2, 4 und 6, die sich in unmittelbarer Nähe des Edewechter Altenheims befinden. Weil dieses nun durch einen Neubau ersetzt wird, macht man sich in Edewecht auch Gedanken über die Nachbarschaft.

In der jüngsten Bauausschusssitzung hatte die Gemeindeverwaltung den Auftrag erhalten, bis zu den nächsten Beratungen im November die Kosten für eine Sanierung der Mehrfamilienhäuser am Viehdamm zu ermitteln und gleichzeitig zu untersuchen, ob es nicht auf Dauer vorteilhafter und kostengünstiger sei, die alten Häuser abzureißen, mehrere Ersatzbauen zu schaffen und das etwa 3000 Quadratmeter große Gelände baulich zu verdichten. Das hatte die SPD-Fraktion gefordert.

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Der Bedarf an preisgünstigem Wohnraum ist groß, nachdem in Edewecht jahrzehntelang keine Mehrfamilienhäuser für Menschen mit geringem Einkommen gebaut worden sind. Die Ammerländer Wohnungsbau hat zwar in diesem Jahr drei Mehrfamilienhäuser an der Hauptstraße in Edewecht mit 22 Wohnungen geschaffen, doch der Bedarf an preisgünstigem Wohnungen sei im hochpreisigen Edewecht nach wie vor groß, so Ulrike Petruch, Geschäftsführerin der Ammerländer Wohnungsbau.

„Meine Tochter hat vier Jahre eine Wohnung für sich und ihre beiden Kinder gesucht und immer nur Absagen bekommen, bis es durch Beziehungen endlich geklappt hat. Es muss viel mehr bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden“, schrieb z.B. eine Edewechterin an die NWZ. Eine andere Leserin meinte, dass die Gemeinde über jeden Bebauungsplan Raum für Mehrfamilienhäuser anbieten müsse.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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