Edewecht Ob Osterscheps, Wittenberge oder auch Husbäke – geht es nach den 43 Mitgliedern des Arbeitskreises für die Dorfentwicklung der Region Edewecht-West, so sollen die Gebiete strukturiert wachsen. Mal großflächig (Osterscheps), mal kleiner (Wittenberge) kommen sie daher, die potenziellen Neubaugebiete für die einzelnen Ortschaften. Dabei immer mit klarer Maßgabe, so etwa Wahrung des ländlich geprägten Ortsbildes oder auch Bestimmung von örtlichen Bauvorschriften oder Gestaltungssatzungen. Zumindest könnte es so werden, denn vorerst sind alle Ideen für die Dorfentwicklung wirklich nur Ideen, festgezurrt ist noch nichts.

So geht’s weiter

Aktuell ist Edewecht mit der Erstellung des Dorfentwicklungsplans noch voll im Zeitplan. im Herbst sollen die letzten Planungen abgeschlossen werden, dann werden die Konzepte zur politischen Beratung sowie Anhörung der Träger öffentlicher Belange weitergereicht. Steht der Ratsbeschluss, wird das Dorfentwicklungskonzept beim Amt für regionale Landesentwicklung zur Prüfung vorgelegt und – so hoffen die Initiatoren – auch anerkannt. Ist dies geschehen, startet der sogenannte Förderzeitraum, der in der Regel sieben Jahre umfasst und während dem dann Anträge auf finanzielle Unterstützung gestellt werden können.

Die Info-Veranstaltung zur Vorstellung der Zwischenergebnisse der Arbeitsgruppen ist für Donnerstag, 19. April, 19.30 Uhr, geplant. Treffpunkt ist die Aula der Astrid-Lindgren-Schule in Edewecht, Hohenacker 14. Alle Interessierten sind willkommen.

    www.edewecht.de

Damit alle Interessierten sich einen Überblick über den Stand der Planungen in Sachen örtliche Frischzellenkur oder auch bauliches Facelifting verschaffen können, lädt die Gemeinde für Donnerstag, 19. April, zur Info-Veranstaltung ein. Die am Arbeitskreis ehrenamtlich mitarbeitendenden Edewechter werden einen Zwischenbericht zu ihren Überlegungen für die künftige Entwicklung von Edewecht Nord I, Edewecht Nord II, Süd Edewecht, Portsloge, Husbäke, Süddorf, Osterscheps, Westerscheps und Wittenberge geben. Gleichzeitig sind sie offen für Anregungen und beantworten gern Fragen. Wer möchte, kann an dem Abend auch eigene Anregungen oder Vorschläge in einer extra aufgestellte Anregungsbox werfen.

Mit von der Partie ist an diesem Abend auch das Planungsbüro Diekmann & Mosebach. Die Mitarbeiter haben bereits den gesamten Prozess der Dorfentwicklungsplanung in Edewecht-West fachlich begleitet.

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Hintergrund des gesamten Prozederes ist das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachsen. Dieses stellt sowohl für öffentliche als auch private Bauvorhaben Fördergelder in Aussicht, vorausgesetzt, die Edewechter gestalten den Prozess aktiv mit. Sprich: Sie müssen gemeinsam Projekte und Vorhaben ersinnen. Der Startschuss für die direkte Mitarbeit am Konzept für Edewecht-West fiel im Mai 2017.

Dorfentwicklung: Ziele und Mitstreiter

Das Planungsziel der Dorfentwicklung in Edewecht-West ist unter anderem die Stärkung typischer Elemente der einzelnen Orte sowie die Wahrung und Entwicklung der besonderen Eigenart und Schönheit. Durch Aufzeigen von Defiziten sowie die Erarbeitung eines Maßnahmenkataloges sollen die traditionellen Werte gesichert und Impulse für eine nachhaltige Entwicklung zur Verbesserung der Arbeits-, Wohn und Lebensbedingen in Edewecht-West gegeben werden.

Um dies zu erreichen, wurde für die Mitarbeit an dem Konzept in allen betroffenen Ortschaften geworben. Insgesamt konnten 43 Teilnehmer gewonnen werden. So setzt sich die Gruppe aus Edewechtern verschiedener Altersstufen, Vertretern der örtlichen Vereine oder auch der Landwirtschaft zusammen. Der extra gegründete Arbeitskreisvorstand wurde mit Stephanie Duhme (Interessengemeinschaft Süd Edewecht), Heide Kahlen (Ortsbürgerverein Portsloge), Erwin Lüttmann (Ortsbürgerverein Scheps), Matthias Elsner (Ortsverein Husbäke) und Herbert Runge (Ortsverein Süddorf) besetzt. Fachlich begleitet werden Arbeitskreis beziehungsweise die daraus gebildeten Unter-Arbeitskreise vom Planungsbüro Diekmann & Mosebach.

Während der Info-Veranstaltung werden alle angedachten Pläne auch ausgehängt und die Besucher erfahren mehr über weitere Ideen, so etwa für die künftige Gestaltung von Ortsdurchfahrten, um den dörflichen Charakter zu erhalten. Weitere bislang vom Arbeitskreis besprochene Themen sind unter anderem die Gestaltung des Dorfplatzes Osterscheps, des Dorfgemeinschaftshauses samt Umfeld in Süddorf, die Sanierung des Bergfrieds Oellienhof und der Schützenhütte am Bahnweg, die Entwicklung des Spielplatzes zum Dorfplatz in Wittenberge oder auch die Gestaltung des ehemaligen Bahnhofsplatzes samt Neubau des Bahnhofsgebäudes.

Nach dem Abschluss des Themenbereichs Siedlungsentwicklung stehen übrigens neue Beratungen an: Soziale und kulturelle Infrastruktur – so etwa Stärkung der örtlichen Vereinsstruktur, Integration und Inklusion – kommen dabei ebenso aufs Tapet wie Infra- und Versorgungsstruktur, Stichwort Dorfläden, Umwelt- und Klimaschutz oder auch Tourismus. Und auch hier sind alle Anwohner von Edewecht-West willkommen, sich einzubringen – so etwa bei Planung neuer Radwege oder der Paddel-Strecken.

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Anuschka Kramer Redakteurin / Redaktion Westerstede
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