Westerstede „Es ist immer gut, zu schauen, ob der eigene Anspruch und die Wirklichkeit noch zusammenpassen“, sagt Insa Wetenkamp, Hauptamtsleiterin im Rathaus von Westerstede. Nun wird geschaut – ganz genau. Im Bürgerbüro der Stadt findet derzeit eine Befragung statt.

Wer das Melde- und Passamt aufsucht, wegen Steuern, Abgaben oder Fundsachen gekommen ist, der kriegt den doppelseitig bedruckten gelben Zettel in die Hand gedrückt. Mit der Bitte, ihn doch auszufüllen.

Abgefragt werden Freundlichkeit und Kompetenz der Verwaltungsmitarbeiter. Der Kunde kann sich zu den Öffnungszeiten, zur Gestaltung der Räume und zur Wartezeit äußern. In einer Extra-Rubrik darf er Anregungen und Wünsche an die Behörde notieren. Außerdem sind Altersgruppe und Geschlecht zu nennen. Nach dem Ausfüllen wird der Zettel in eine umfunktionierte Wahlurne geworfen.

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Erdacht hat sich die Fragen Stefan Hots, Stadtinspektoranwärter in Westerstede. Im Zuge seiner dualen Ausbildung studiert er an der Fachhochschule Hannover das Fach Allgemeine Verwaltung. „Eine der Aufgaben dort ist, eine Kundenbefragung durchzuführen. Das kam uns sehr gelegen“, sagt Insa Wetenkamp. Zum letzten Mal habe man eine solche nämlich 2008 unternommen. „Die Befragung damals war allerdings sehr viel allgemeiner gehalten“, berichtet Wetenkamp.

„Wir verstehen uns als Dienstleister und wollen so kundenfreundlich wie möglich sein“, betont die Hauptamtsleiterin. Das Ergebnis vor fünf Jahren sei überwiegend positiv gewesen. „Wir hoffen natürlich, dass dies nun wieder so ist.“ Die Kollegen im Bürgerbüro seien zuversichtlich. „Sie sehen der Auswertung gelassen entgegen.“

Die Fragebogen-Aktion ist zunächst bis zum 30. April geplant. Sollte der Rücklauf bis dahin nicht ausreichend – und deshalb nicht aussagekräftig – sein, wird verlängert.

Das Bürgerbüro ist montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr, freitags von 8 bis 12 Uhr und sonnabends von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

Kerstin Buttkus Redakteurin / Redaktion Westerstede
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