Bad Zwischenahn /Rostrup Die Nachfolgenutzung für das gut 38 Hektar große Gelände des früheren Bundeswehrkrankenhauses in Rostrup steht an diesem Dienstag einmal mehr auf der Tagesordnung des Ausschusses für Planung, Energie und Umwelt (die NWZ  berichtete). Vertreter mehrerer Fraktionen, Parteien und der Bürgerinitiative Bad Zwischenahn rufen interessierte Bürger zur Teilnahme an der öffentlichen Sitzung auf. Diese beginnt um 17 Uhr im Haus Brandstätter, Am Brink 5. Der Ausschuss diskutiert über den Beschlussvorschlag der Verwaltung, die in Verhandlungen mit der Grundstückseigentümerin Palais am Meer eine Aufteilung des Geländes in Einzelflächen ausgehandelt hatte, die unterschiedlich genutzt werden sollen:  Fläche 1: 2,45 Hektar vom Schwesternwohnheim bis zur Wache könnte die Gemeinde kaufen. Hier soll Wohnbebauung entstehen. Über den Preis wird noch verhandelt.  Fläche 2: 4 Hektar bleiben Eigentum der Palais am Meer. Auch hier soll ein Wohngebiet entstehen. Auf beiden Flächen: Mehrfamilien-, Reihen- und Doppelhäuser, insgesamt rund 250 Wohneinheiten.  Fläche 3: 1,4 Hektar für ein Aparthotel mit maximal 240 Betten bei maximal 120 Zimmern, Schwerpunkt Tagung und Familien, Vollgastronomie und Wellnessbereich.  Fläche 4: Auf 2,25 Hektar Fläche sollen 35 Ferienhäuser entstehen. Wie Fläche 3 bleibt auch diese im Eigentum der Palais am Meer.  Fläche 5: Sport- und Freizeitangebote könnten auf der 2,1 Hektar großen nördlichsten Fläche (ehemaliger Sportplatz) geschaffen werden.  Fläche 6: Auf einer sechsten, auch an die Gemeinde gehende kleineren Fläche soll eine vom Hotel gepflegte Liegewiese entstehen.  Fläche 7: Rund 17 Hektar zwischen Bachstelzenweg und Seeufer würde die Palais am Meer der Gemeinde für einen „symbolischen Preis“ für eine Grünfläche übertragen. Das frühere Offiziersheim mit Lehrsaalgebäude und Bootsschuppen bleibt im Besitz der Palais am Meer.

Die Grünen-Ratsmitglieder und Sprecher der Bürgerinitiative Bad Zwischenahn Edgar Autenrieb und Inga Brettschneider wollen mit einem Eilantrag die Behandlung mit dem Thema um drei Monate verschieben. Sie sehen „dringenden sachlichen wie auch politischen Klärungsbedarf“. Eine ausreichende politische Meinungsbildung sei in der Kürze der Zeit nicht möglich.

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Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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