Edewecht Seit einigen Jahren legt der Hegering Edewecht in seinen Revieren Blühstreifen an. In einer zunehmend artenarmen und intensiv genutzten landwirtschaftlichen Landschaft, so Edewechts Hegeringleiter Dr. Hans Fittje, seien diese Flächen nicht nur eine wertvolle Nahrungsgrundlage für Wildtiere, sondern auch gleichzeitig Rückzugsgebiet.

Auch 2016 wurden im Gemeindegebiet Blühstreifen angelegt. Am Beispiel einer Weide von Jan Schuiver in Husbäke betonte Fittje die Notwendigkeit, auch künftig Flächen zeitlich bedingt umzuwandeln. Rund 2000 € Euro wurden investiert, um Wildtieren und Insekten Nahrungsgebiete zu schaffen.

Beim Herrichten von Blühsteifen (die Aktion wurde vom Landkreis initiiert) engagiert sich der Hegering Edewecht sehr stark. Drei Aktionen werden jedes Jahr von der Gemeinde mit jeweils 500 Euro unterstützt. Das Einrichten von „Bienenweiden“ in privaten Gärten gehört ebenso dazu wie das Ausbringen einjährigen und zweijährigen Saatgutes auf dafür bereitgestellten Flächen. „Da beim zweijährigen Saatgut einige Pflanzen im zweiten Jahr sich nicht so gut entwickeln, werden wir im kommenden Jahr verstärkt einjähriges Saatgut verwenden“, so Fittje.

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Die Bereitschaft der Edewechter, Flächen zur Verfügung zu stellen, ist groß. So beteiligte sich in diesem Jahr Jan Schuiver zum ersten Mal daran. „Ich hatte Anfang des Jahres davon in der NWZ  gelesen und eine Weide dafür zur Verfügung gestellt“, sagt Schuiver, der auch das Mitglied des Hegeringes Edewecht ist.

Die Blühstreifen sind nicht nur für den Hegering ein naturnahes Projekt. Das gilt auch für die Imker. Blühstreifen bieten Bienenvölkern dies Nahrung. „Nicht nur Sommerbienen, auch Winterbienen profitieren von den Pollen“, so Gerd Muck vom Imkerverein Edewecht. Gerade die milden Winter sorgen dafür, dass die Winterbienen mehr Futter benötigen. Blühstreifen mit Malve, Phacelia, Sonnenblumen und vielem mehr böten in der artenarmen Landschaft wichtige Futterquellen.

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