Lesen Sie auch:
Ammerland in Ostfriesland

Die weltgrößte Tourismusmesse ITB in Berlin ist beendet. Und aus Zwischenahner Sicht hat sich der Auftritt rundum gelohnt. Kurdirektor Dr. Norbert Hemken, Marketingleiterin Ina Schuler sowie Park der Gärten-Geschäftsführer Christian Wandscher waren vergangene Woche in der Hauptstadt. Im Mittelpunkt standen dabei die Fachbesuchertage. „Wir treffen da unsere Partner, tauschen uns aus und schauen, wie wir uns ideal aufstellen“, so Hemken.

In diesem Jahr war der Medical Tourismus ein wichtiger Baustein. Aber Bad Zwischenahn will auch digitaler werden. „Wir sind dabei, die digitale Gästekarte einzuführen“ so der Kurdirektor. Die Karte soll einfacher zu handhaben sein und den Gästen gezielt Vorteile zukommen lassen.

Nach dem für April geplanten Relaunch des touristischen Internetauftrittes ist zudem die Aufstellung von Infoterminals im Ort geplant. Die Infos können dann zur weiteren Nutzung auf das Smartphone gespielt werden.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Einen viel beachteten Fachvortrag hielt Christian Wandscher. Thema war die Barrierefreiheit im Park der Gärten. Hier ist Zwischenahn mittlerweile für Fachleute ein Musterbeispiel. Ende 2018 wurde Ostfriesland als erste barrierefreie Reiseregion Deutschlands ausgezeichnet und wird in einem Atemzug mit New York genannt, wie Hemken stolz erwähnt. Bad Zwischenahn war mit dem Park der Gärten und weiteren zertifizierten Leistungsträgern einer der Leuchtturmorte.

Das Ammerland ist seit Jahren Mitglied bei der Ostfriesischen Tourismus-Gesellschaft und wird dort auch mit vermarktet. Was für Ammerländer ziemlich merkwürdig klingt, macht aus Sicht von Hemken durchaus Sinn. „Die Touristen, vor allem, die die durch den Nordwesten Fahrradtouren unternehmen, unterscheiden nicht zwischen Ammerland und Ostfriesland“, sagt Hemken. Deshalb sei es auch nicht verkehrt, hier gemeinsam mit den ostfriesischen Partner aufzutreten.

Nach den Fachbesuchertagen machte sich die Delegation auf den Heimweg. In Berlin wurde Niedersachsen für das allgemeine Messepublikum gemeinschaftlich vertreten. Das Wirtschaftsministerium finanziert den Auftritt. Wenngleich man hier besser nicht den Vergleich mit Bayern oder Baden-Württemberg suchen sollte. Selbst das kleine Bremen stellte den niedersächsischen Stand dann doch in den Schatten.

Wie sich der Tourismus in Bad Zwischenahn im vergangenen Jahr entwickelt hat, dazu soll es in Kürze Zahlen geben. „Die Auswertung für 2018 ist noch nicht ganz abgeschlossen“, so Hemken. Immerhin hatte man 2017 rund 594 000 Übernachtungen. Vielleicht wird nun die Marke von 600 000 geknackt. In den vergangenen Jahren hatte Bad Zwischenahn jeweils ein ansehnliches Plus zum Vorjahr erreichen können.

NWZ-Leserreisen
Traumhafte Urlaubsreisen - bestens organisiert und betreut mit deutscher Reisebegleitung ab Oldenburg.

Jasper Rittner Redaktionsleitung / Redaktion Westerstede
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.