Bad Zwischenahn Schon lange hatte sich die Politik festgelegt: Wenn die Straße Auf dem Winkel in Bad Zwischenahn saniert wird, soll das nach dem Vorbild der Straße „Auf der Wurth“ geschehen, die sich auf der anderen Seite der Georgstraße an die Straße Auf dem Winkel anschließt. Pflasterflächen und ein ebener Übergang von Fahrbahn zum Fußweg sollen die Straße prägen.

Am Dienstag stellte Stephan Janssen vom Ingenieurbüro Börjes aus Westerstede einen Gestaltungsentwurf vor – und Berechnungen dazu. Die Straße soll in zwei Bauabschnitten saniert werden. Die ersten 330 Meter von der Georgstraße bis zur Speckener Bäke im Jahr 2020. 20 Bäume, viele davon als Ersatz für alte, nicht mehr standsichere Bäume sollen die Straße säumen, zehn öffentliche Parkplätze und 300 Quadratmeter Beetflächen sind in diesem Bereich vorgesehen.

Im folgenden Jahr, so Janssens Vorschlag, soll dann der zweite Abschnitt, 240 Meter von der Speckener Bäke bis zur Straße am Hogen Hagen, folgen. Hier sind drei Bäume, 60 Quadratmeter Beet und sechs Parkplätze geplant.

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Die Gesamtkosten schätzte Börjes auf 725 000 Euro, deutlich mehr als in der bisherigen Kalkulation der Gemeindeverwaltung, die nur mit 530 000 Euro gerechnet hatte. Diesen Plänen stimmte der Straßen und Verkehrsausschuss einstimmig zu.

Änderung im Haushalt

Die Kosten für den ersten Bauabschnitt sind durch den Haushalt für das Jahr 2020 gedeckt, für den zweiten Abschnitt wird eine sogenannte Verpflichtungsermächtigung in den Haushalt aufgenommen. Sie erlaubt es der Gemeinde, beide Abschnitte – auch den für 2021 gleichzeitig auszuschreiben.

Ebenfalls einstimmig wurden später die gesamten Haushaltsansätze in der Zuständigkeit des Ausschusses befürwortet, allerdings mit Änderungen durch die Politik.

Die Verwaltung hatte vorgeschlagen, die Pflasterung in der sogenannten Marktplatzkurve im Jahr 2020 gegen Asphalt auszutauschen, ein Jahr später dann das Pflaster in der Mühlenstraße. Hier sollen Radfahrer künftig auf der Fahrbahn fahren, der Asphaltbelag soll zudem die Lärmbelastung in den betroffenen Bereichen reduzieren

Die Politik entschied sich nach ähnlichen Anträgen von SPD und CDU, beide Abschnitte möglichst noch 2020 anzugehen. Für die Marktplatzkurve rechnet die Gemeinde mit Kosten von 115 000 Euro, für die Mühlenstraße mit 80 000. Die Mehrkosten will die Politik an anderer Stelle einsparen. 85 000 Euro hatte die Verwaltung vorgesehen, um die bisherigen kombinierten Rad- und Gehwege in Teilen der Straße In der Horst und Peterstraße neu zu pflastern. Auch hier sollen Radfahrer künftig auf der Straße fahren. Das allerdings, so die einhellige Meinung der Politik, tun die meisten Radfahrer ohnehin – und deshalb könne man vorerst auf das neue Pflaster verzichten.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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