A28 nach Unfall in Oldenburg wieder frei
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Drei Fahrzeuge Beteiligt
A28 nach Unfall in Oldenburg wieder frei

Augustfehn Ii Sie ist eine wichtige Verbindung für die Menschen diesseits und jenseits den Augustfehn-Kanals: die Lind-Brücke. Seit November 2017 ist die Holzbrücke, über die auch Autos fahren konnten, aus Sicherheitsgründen für den Verkehr gesperrt. Seitdem muss man Umwege in Kauf nehmen.

Doch nicht auf Dauer: Ein Neubau ist geplant. Im Juni vergangenen Jahres zog der Aper Gemeinderat einen Schlussstrich unter eine monatelange Diskussion, zu der auch Bürgerproteste gehörten, und beschloss, dass die abgängige Brücke nahe des Friedhofs nicht nur abgerissen, sondern auch erneuert wird.

Neue Autobrücke

Rund 382 000 Euro müsse die Gemeinde nach aktuellen Kostenschätzungen für eine neue 5,50 Meter breite Autobrücke bezahlen; die Abrisskosten würden sich auf rund 23 000 Euro belaufen, so Apens Bauamtsleiter Peter Rosendahl. Wann wird abgerissen und neugebaut?

Antrag erneut gestellt

„Die Gemeindeverwaltung hat einen neuen, sehr umfangreichen Antrag beim Amt für regionale Landesentwicklung in Oldenburg gestellt und wir hoffen, dass das Brückenobjekt über das Programm Dorfregion mit 73 Prozent gefördert wird“, so Rosendahl. Ein erster Antrag auf Förderung war abgelehnt worden, doch man hoffe sehr, dass man nun einen Zuschuss erhalte. Gebeten habe man beim Amt für regionale Landesentwicklung auch um einen vorzeitigen Baubeginn. Wenn alles optimal liefe, so Rosendahl, könne man noch diesen Sommer die alte Brücke abreißen und die Bauarbeiten für den Neubau könnten beginnen. Pläne und Ausschreibungsunterlagen habe man bereits erarbeiten lassen. Eventuell könnte die neue Lind-Brücke im Sommer 2020 fertig sein.

Klefer-Brücke wieder offen

Im September vergangenen Jahres hatte die Gemeinde auch die sanierungsbedürftige Klefer-Brücke, die Fußgänger, Radfahrer und vor allem Schulkinder nutzten, aus Sicherheitsgründen gesperrt. Später wurde sie wieder geöffnet, nachdem ein Gutachter das Bauwerk untersucht hatte und die Brücke einem Belastungstest unterzogen worden war. Zwar sei der Brückenzustand schlecht, hieß es, aber Fußgänger und Radfahrer können sie seitdem in einem schmalen Korridor von 1,40 Metern nutzen. Regelmäßig wird das Bauwerk seitdem auf seinen Zustand hin untersucht.

Doch die erneute Öffnung der Brücke ist vorübergehend: Die Klefer-Brücke soll abgerissen werden. Das hatte der Rat im Juni 2018 nach hitziger Diskussion und Protesten aus der Bevölkerung beschlossen. Verkehrsteilnehmer könnten über die nur 150 Meter entfernte Geometer-Wöbcken-Brücke den Augustfehn-Kanal queren; eine Sanierung bzw. ein Neubau seien nicht finanzierbar, so die Begründung.

Ampel wird installiert

Wann der Abriss der Klefer-Brücke erfolgen soll, steht noch nicht fest. Zunächst einmal soll in Höhe der neugebauten Brücke bei der Friedenskirche eine Fußgänger-Ampel installiert werden, damit man künftig (vom neuen Wohngebiet aus) sicher die Stahlwerkstraße queren kann.

Wie Bürgermeister Matthias Huber in der jüngsten Ratssitzung ausführte, werde die Gemeinde dabei in Vorleistung treten; die Ausschreibung für die Ampel-Arbeiten würden bald erfolgen. Die Kosten für die neue Ampel ließe sich die Gemeinde vom Investor des geplanten Wohngebiets Augustfehn/Hengstforde, der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG), erstatten. Bis die neue Ampel an der Stahlwerkstraße in Höhe der Friedenskirche einsatzbereit sei, bleibe die Baustellenampel nahe der Geometer-Wöbcken-Brücke in Betrieb.

Die Bushaltestelle nahe des Geschäfts Klefer solle, wie Bauamtsleiter Rosendahl ergänzt, zudem auf die andere Seite des Kanals an die Straße Am Kanal verlegt werden. Wenn die neue Ampel in Höhe der Friedenskirche installiert und die Bushaltestelle verlegt seien, werde die Klefer-Brücke abgerissen.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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