Nethen Einen Vorgeschmack auf die schönen Seiten des Herbstes bekamen am Sonnabend die Besucher des Apfeltages im Steenforths-Moor in Nethen. Die Veranstaltung, die der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) nach 2014 zum zweiten Mal ausrichtete, war nicht nur unterhaltsam, sondern auch informativ.

So konnten Interessierte von den Apfelbäumen auf der Streuobstwiese große Mengen an schon reifen Äpfeln ernten. Dabei lernten sie mehrere alte, schon fast in Vergessenheit geratene Sorten kennen. Bei den „Dülmener Herbstrosen“, deren Ursprünge bis ins Jahr 1870 zurückreichen, gab es beispielsweise ein süßsaures Geschmackserlebnis. Zum Anbeißen lecker empfanden viele Gäste den „Kaiser Wilhelm“, den es seit 1864 gibt und der besonders saftig ist.

Mehrere Besucher hatten an diesem Tag auch Äpfel aus dem eigenen Garten mitgebracht, damit die Pomologin Dr. Ute Hoffmann (Asendorf) das Geheimnis lüftete, um welche Sorten es sich dabei handelt. Sie führte außerdem vor, wie Obstbäume richtig beschnitten werden und beantwortete hierzu die Fragen des Publikums.

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Neugierde weckte der Stand von Oliver Schmale (Oldenburg), der kurzen Prozess mit den Äpfeln machte. Etwa zwei Kilogramm der Früchte benötigte er, um daraus mithilfe einer Saftpresse einen Liter Apfelsaft zu gewinnen.

Schmales Erfolgsgeheimnis: „Hier kommen die Äpfel direkt von den Bäumen, also ohne Lagerzeit, in die Presse. Das macht den Unterschied.“

An einem anderen Stand wurde Apfelmus gekocht, außerdem bot eine Bioland-Gemüsegärtnerei ihre Produkte an. Und die Kinder vergnügten sich bei einer Rallye durch das Steenforths-Moor.

Wie berichtet, wurde die dortige Streuobstwiese vor etwa zehn Jahren von damaligen Schülern der Oberschule Wiefelstede angelegt. Seitdem sind regelmäßig Jugendliche dieser Schule auf der Fläche engagiert. Der OOWV unterstützt die naturnahen Projekttage.

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