Apen „Wir haben 2020 viele Aufgaben und Projekte vor. Es ist gewissermaßen das Jahr des Machens“, berichtet Apens Bürgermeister Matthias Huber. Was steht an? Worauf dürfen sich die Aper freuen?

Wohngebiete

Ob das große Baugebiet in Augustfehn-Hengstforde, Eilerts Kamp oder das Aper-Hafenbecken: In diesem Jahr wird an vielen Stellen in der Gemeinde gebaut. Beispielsweise soll mit der Erschließung für das Wohnbaugebiet „Eilerts Kamp“ in Tange begonnen werden. Auf dem Baugebiet sind neun Grundstücke zu vergeben. „Ich kann mir gut vorstellen, dass viele sich auf eines der neun Grundstücke bewerben, wenn die Preise publik sind“, sagt der Bürgermeister. Weiter sagt er: „Wir arbeiten weiter mit Hochdruck daran, der großen Nachfrage nach Bauplätzen gerecht zu werden“. Die Grundstücksverkäufe für den ersten und zweiten Bauabschnitt des Wohngebiets Augustfehn-Hengstforde soll 2020 starten. Außerdem finden Vorplanungen am „Aper-Hafenbecken“ statt, wo der Investor Giebelhäuser nach niederländischem Vorbild bauen möchte.

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Straßenbau

Beim Straßenbau stehen Sanierungen und Erschließungen an. „Wir beschäftigen uns derzeit mit einem Ausbau des ersten Teilabschnitts der Schulstraße in Augustfehn I“, sagt Matthias Huber. Ein Fuß- und Radweg ist hier in Planung. Außerdem ist die Enderschließung der Wohnstraße Kleefeld vorgesehen. Damit soll auch die Gemeindestraße Osterende baulich angepasst werden. Die Ortseinfahrt aus der Richtung Apermarsch werde dadurch verkehrssicherer und verkehrsgerechter, so der Bürgermeister. In Bokelermoor sollen 2020 die Straßen Am Uhlenmeer, Hasenweg und Lindenweg saniert werden. Die Kosten belaufen sich auf ungefähr 300 000 Euro. Außerdem wird für circa 600 000 Euro der Fahrbahnteiler am Ortseingang Apen fertiggestellt.

Familie

In puncto Familie kommt es aller Voraussicht nach im Spätsommer 2020 zur Eröffnung des Familienzentrums in Augustfehn II. Dort sollen 75 Kindergarten- und 30 Krippenplätze fertiggestellt werden. Die Kosten betragen 2,3 Millionen Euro, wovon eine Million Euro an Fördermitteln zur Verfügung steht.

Schule

„Ein Meilenstein der Schulgeschichte unserer Gemeinde wird der Anbau der IGS/OBS Augustfehn sein“, schwärmt Apens Bürgermeister. 14 neue Unterrichtsräume, ein multifunktionaler Dorftreff, eine neue Lehrküche, Aufenthaltsräume und ein Schulgarten sind in Planung.

Das Volumen beträgt 5,2 Millionen Euro. Das Land Niedersachsen fördert das Projekt mit 1,7 Millionen Euro. Außerdem wird es im Herbst zur zweiten Auflage der Azubi-Messe kommen.

Gewerbe

Im Gewerbe- und Industriegebiet „Wirtschaftsbogen A 28“ ist der Bau des Produktions- und Bürotraktes der Firma NL-Verpackung, inklusive Firmenverlegung nach Augustfehn II geplant.

Außerdem ist ein Ausbau des Unternehmens AMF-Bruns geplant.

Ehrungen

Das Freibad Hengstforde feiert seinen 50. Geburtstag in diesem Jahr. Eine Veranstaltungsreihe während der Freibadsaison (Mai bis September) steht diesbezüglich an. „Modernisierungen zur Barrierefreiheit, des Kinderspielplatzes und der Liegewiese stehen auch auf der Agenda“, berichtet Matthias Huber. Des Weiteren findet die Verleihung „Aper Brückenbauer“ am 14. Januar in der Augustfehner Eisenhütte statt.

E-Tankstelle

Auf dem Aper Rathaus-Markt steht die Inbetriebnahme einer E-Tankstelle für PKW an. „Wir müssen an der Mobilitätswende teilnehmen“, sagt Matthias Huber. Es wäre die erste E-Tankstelle für die Gemeinde Apen.

Projekte

Das Projekt „Lieblingsorte“ wird vom Arbeitskreis Dorfregion Apen am 20. Januar vorgestellt. Bei dem Projekt werden Lieblingsorte der Aper für Einheimische und Touristen bestimmt.

2020 wird es für ungefähr 110 000 Euro mit dem Verkehrsverein der Gemeinde umgesetzt. Außerdem könne es laut Bürgermeister Huber ein weiteres Projekt namens „Haus der Vereine“ geben.

Befragungen

Die Auswertung der Jugendbefragung wird voraussichtlich am 24. Februar im Jugendausschuss vorgestellt. Bei der Umfrage ging es um die die Wünsche und die Erwartungen der jungen Aper Bevölkerung. „Für Mitte des Jahres haben wir eine Befragung für Senioren geplant“, sagt der Bürgermeister.

Bei der Befragung geht es um die Über-60-Jährigen der Gemeinde Apen.

Michael Diederich Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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