Ammerland Das Ammerland gehört zu den Top-Adressen für all jene Touristen, die mit dem Fahrrad die Landschaft erkunden wollen. Schon früh wurden daher zahlreiche Themenrouten ausgeschildert, und es wurde ein Radverkehrssystem etabliert. Das ist inzwischen jedoch in die Jahre gekommen, wie Frank Bullerdiek, Chef der Ammerland-Touristik, weiß. Die teilweise rund 20 Jahre alte Beschilderung erfülle nicht mehr die aktuellen Kriterien. „Die Schilder sind zu klein, und wir haben keine einheitliche Systematik“, beschreibt er das Problem. Mit dem Ziel vor Augen, das Ammerland als ADFC-geprüfte Radreiseregion zertifizieren zu lassen, soll sich das nun ändern.

Mit einem einstimmigen Votum hat sich der Kreistag in seiner jüngsten Sitzung für die Neustrukturierung der Radwanderinfrastruktur ausgesprochen. Zur Finanzierung des rund 480 000 Euro teuren Vorhabens sollen Fördermittel in Anspruch genommen werden. Die Planung startet im kommenden Jahr, die Umsetzung wird für 2020 ins Auge gefasst.

Das Streckennetz soll überschaubarer und klarer strukturiert werden. So gibt es teilweise zu wenige Verbindungen von Ort zu Ort, teilweise zu viele. Die Themenrouten sollen zwar nicht wegfallen, werden aber künftig in das Radverkehrssystem integriert. Zusätzlich soll flächendeckend im Landkreis ein Knotenpunktsystem eingeführt werden, bei dem sich die Radfahrer anhand von Zahlen orientieren. Das System ist in den Niederlanden und umliegenden Landkreisen verbreitet und auch schon an einigen wenigen Strecken im Ammerland zu finden.

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„Wir haben festgestellt, dass viele Touristen unvorbereitet und ohne Karte unterwegs sind. Da an den 400 Knotenpunkten Tafeln aufgestellt werden, können sie sich leicht orientieren und den Nummern nachfahren“, sagt Bullerdiek.

Neben der einfachen Orientierung biete das Knotenpunktsystem den Vorteil, dass man temporäre Routen vorschlagen könne. „Geöffnete Gärten können beispielsweise über eine Nummernfolge verbunden werden“, erklärt der Touristik-Chef.

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Kerstin Schumann Redakteurin / Redaktion Westerstede
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