Rastede Wohin mit dem alten Handy oder Smartphone? Das fragt sich so mancher Nutzer mobiler Telefone. In Rastede sammelt der Naturschutzbund die nicht mehr benötigten Geräte, um Geld für die Renaturierung der Havel zu erhalten. Die alten Handys können in den Büros der Ev.-luth. Kirchengemeinde in Rastede, Hahn-Lehmden und Wahnbek abgegeben werden. Dort stehen Sammelkartons bereit.

Das Mobilfunkunternehmen E-Plus und die Telefonica Deutschland sind Partner des Nabu Deutschland bei der Kampagne „Alte Handys für die Havel“. Für jedes abgegebene Alt-Handy erhält der Nabu bis zu drei Euro. „Mit dem Handy-Recycling wird das Havel-Projekt unterstützt“, berichtet Silke Lorenz von der Ortsgruppe Rastede des Nabu. Seit einem Jahr stehen die Sammelkartons auch in Rastede, 130 Altgeräte seien inzwischen abgegeben worden.

„Ein Fluss wird wieder lebendig“ heißt das Projekt zur Renaturierung der Unteren Havel. Die Untere Havel, 70 Kilometer westlich von Berlin, gehört zu den bedeutendsten Feuchtgebieten Mitteleuropas. Der Nabu will den ausgebauten Fluss renaturieren und neue Naturparadiese schaffen. In gut einem Jahrzehnt soll die Untere Havel wieder ein lebendiger Fluss sein.

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Nach Angaben des Branchenverbandes Bitkom liegen mehr als 100 Millionen Alt-Handys in deutschen Schubladen. Ausgediente Handys in den Hausmüll zu werfen, schadet nicht nur der Umwelt, es ist auch gesetzlich verboten.

Defekte Handys werden recycelt. Sie enthalten wertvolle Rohstoffe wie Gold, Silber, Platin und Kobalt, die wieder dem Kreislauf zur Verfügung gestellt werden und den Abbau von Rohstoffen minimieren. Von rund 60 enthaltenen Stoffen können immerhin 17 Metalle beim Schmelzen zurückgewonnen werden. Noch funktionierende Geräte werden zu sozialen Zwecken weitergegeben.

„Im Vordergrund steht für den Nabu die Wiederaufbereitung und – falls erforderlich – Reparatur von Mobilgeräten, um die Nutzungsdauer eines Handys zu erhöhen“, sagt Bernd Ziesmer vom Nabu Oldenburg, der die ausgedienten Geräte in Empfang nahm.

Für Pfarrer Friedrich Henoch ist es selbstverständlich, dass die Kirche diese Aktion unterstützt. „Bereits in der Genesis steht, dass der Mensch die Erde bebauen und bewahren soll. Wir leisten hiermit einen wesentlichen Beitrag zur Bewahrung unserer Umwelt.“

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