Nordloh Autofahrer, Radler und Spaziergänger, die den Nordloh-Kanal überqueren wollen, stehen derzeit bei der Turmstraße/Ecke Saterlandstraße vor einer Absperrung: Die Abrissarbeiten an der sanierungsbedürftigen Brücke haben begonnen.

Noch am Dienstag hatten Naturschützer die Gemeinde darauf aufmerksam gemacht, dass dort möglicherweise Schwalben brüten könnten. Das sei aber nicht der Fall, gab es später Entwarnung aus dem Rathaus. So konnte dann, wie geplant, die Abbruchfirma loslegen. Schon zu Beginn der Arbeiten zeigte sich, dass die marode Brücke nur stückchenweise abgebaut werden konnte. Mit einem Meißelaufsatz wurde nach und nach der Beton zerkleinert. Auch mit der Schaufel wurden einige Steine gelockert.

Die etwa 1963 gebaute und 1982 im Mittelteil erneuerte Brücke ist ein wichtiger Verbindungsweg für landwirtschaftliche und andere schwere Fahrzeuge. Sie war zuletzt auf fünf Tonnen Gewicht beschränkt worden.

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„Es ist wichtig, dass hier bald wieder eine tragfähige Brücke steht“, erklärt Bauamtsleiter Rolf Siems das 450 000 Euro teure Vorhaben. Die vorhandene Uferbefestigung solle möglichst weitergenutzt werden. Zur sicheren Befestigung werde aber eine Spundwand aus Stahl davorgesetzt. „Es handelt sich schließlich um ein Tidegewässer mit Strömung. Das muss bei der Konstruktion berücksichtigt werden, und es muss sorgfältig gearbeitet werden“, betont Siems. In drei bis vier Monaten soll nach Schätzungen der Gemeinde die neue Brücke stehen – ein Schmuckstück mit fehntypischem Aufbau.

Mit diesem Bauprojekt sind die Aufgaben der Gemeinde aber noch nicht erledigt. Rund 30 Brücken gibt es, und einige werden bereits genauer unter die Lupe genommen. Die Lindbrücke in Augustfehn II ist ein weiterer Problemfall. „Die alten Holzbohlen sind marode. Zusätzlich unterhöhlen Bisamratten den Bereich. Wahrscheinlich müssen wir diese Brücke als nächstes sanieren“, kündigt Siems an.

Kerstin Schumann Redakteurin / Redaktion Westerstede
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