40 Jahre ist es her, dass sie gemeinsam die Schulbank gedrückt haben. Jetzt hat sich der Abiturjahrgang von 1978 des Gymnasiums Bad Zwischenahn-Edewecht bei Hempen Fied in Ekern wiedergetroffen. Eingeladen hatten Christiane Hobbie, Sabine Marschalk, Heiner Lahring und Günter Marken.

Die 78er Abiturienten waren der letzte Jahrgang, der in Klassenverbänden unterrichtet wurden. Ihre Reifeprüfung absolvierten die Abiturienten damals noch nach der alten Regelung mit Schulnoten. Anschließend folgte die reformierte Oberstufe mit Wahlfreiheit bei Belegung der Fächer (Kurssystem) und die Einführung des Punktesystems.

Drei ehemalige Schülerinnen von damals haben bis heute das Gymnasium nicht verlassen und sind ihrer alten Schule treu geblieben, allerdings jetzt in anderen Funktionen. So unterrichten Sabine Marschalk und Angela Smit-Fornfeist als Lehrkräfte an dem Gymnasium, Ute von Aschwege ist im Büro der Außenstelle Edewecht tätig.

Einen Einblick in ihre Kunst der Holzbücher und Stillleben geben die beiden Künstler Werner Hoch und Peter Eilerts im Büro der Kunstfreunde Bad Zwischenahn an der Bahnhofstraße 7. Bis zum 31. Dezember läuft die Ausstellung immer montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr sowie montags bis donnerstags von 14.30 bis 17 Uhr.

Werner Hoch aus Ocholt begeistert mit einer seltenen Kunstform: Holzbücher, die es bereits seit dem 18. Jahrhundert gibt. In ihnen kann man in einem Fach zum Beispiel Briefe, Urkunden oder Erinnerungsstücke aufbewahren.

Hochs Anliegen ist es, durch den Werkstoff Holz die Schönheiten und die Vielfalt des Gewachsenen zu zeigen und besonders hervorzuheben. Die Variationen von Eiche, Kirsche, Esche, Buche, Nussbaum, Zwetschge, und Birke sind dabei sehr vielfältig.

Peter Eilerts malt seit seiner Jugend – inzwischen länger als ein halbes Jahrhundert. Seine Stillleben zeigen die Schönheit alltäglicher Gegenstände: Vasen, Gläser, Früchte und Blumen werden vom Maler aus ihrer natürlichen Umgebung herausgenommen und in strengen Kompositionen zu einer neuen Ästhetik geordnet. Die naturalistische Wiedergabe von Landschaften mit ihren vielfältigen Stimmungen und Impressionen bildet einen weiteren Schwerpunkt von Eilerts Malerei. Als begeisterter Radfahrer lässt sich der Maler immer wieder aufs Neue von seiner Umgebung inspirieren. Zudem rückt auch die Porträtmalerei immer häufiger in den Mittelpunkt seiner Arbeit. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

Zu Besuch beim Liberalen Stammtisch in Bad Zwischenahn war der niedersächsische FDP-Fraktions- und Landesvorsitzende Stefan Birkner. Parteimitgliedern aber auch interessierten Gästen berichtete er aus den aktuellen Haushaltsberatungen im Niedersächsischen Landtag und warf der Landesregierung vor, Niedersachsen unter Wert zu regieren.

Aufgabe von Politik sei es, Schwerpunkte zu setzen und Entscheidungen zu treffen, um die großen Zukunftsaufgaben des Landes anzupacken, so Birkner. „Das würde aber voraussetzen, dass es ein gemeinsames Verständnis über die Probleme und Herausforderungen gibt, vor denen das Land steht.“ Die Landesregierung täte sich jedoch mehr durch Versprechungen als durch deren Umsetzung hervor.

„Digitalisierungsprofessuren, Gründerstipendien, Grundfinanzierung der Hochschulen, Investitionsprogramme für Kommunen und weitere Versprechen mehr wurden nicht eingehalten“, kritisierte Birkner. Für die Freien Demokraten gebe es zwei große Schwerpunkte, die den Haushalt prägen müssen: Zukunftsinvestitionen und Generationengerechtigkeit.

Eine 40-köpfige Delegation der CDU Ammerland hat im Rahmen des jährlichen „CDU-Promi-Besuches“ mit dem Ersten Parlamentarischen Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Grosse-Brömer, den Wildpark in Hanstedt besucht. Grosse-Brömer informierte die Gruppe über die aktuelle politische Lage in Berlin und stellte seinen Heimatwahlkreis vor. Daran nahmen auch der Wiefelsteder CDU-Landtagsabgeordnete Jens Nacke und der Zwischenahner Bundestagsabgeordnete Stephan Albani teil, die ebenfalls für persönliche Gespräche zur Verfügung standen.

Gemeinsame Projekte in Bezug auf das Thema Anschlussmobilität entlang der Wunderline-Zugstrecke zwischen Groningen und Bremen auszuloten war Anlass für einen Workshop in Bad Zwischenahn. Thematisiert wurden von den 32 Teilnehmern auch finanzielle Aspekte und Fördermittel.

Eingeladen waren die ÖPNV-Experten (Öffentlicher Personennahverkehr) aus den niederländischen und deutschen Kommunen entlang der Strecke. Moderiert wurde die Veranstaltung von Bettina Fabich (Strategieberaterin Wunderline) und Jans Zwiers (Projektleiter Anschlussmobilität), von der Provinz Groningen.

Bei optimalen Anschlüssen könnten 1900 Fahrgäste pro Tag auf der Strecke erreicht werden, referierte Rolf Alexander (Planersocietät). Stephan Börger (LNVG) und Hermann Wessels (EDR-Interreg) informierten über die Voraussetzungen und Prioritäten, um nationale bzw. europäische Fördermittel zu bekommen.

Bürgermeister Dr. Arno Schilling führte aus, dass es auch in Bad Zwischenahn ein langer Weg zur heutigen Barrierefreiheit am Bahnhof gewesen sei. „Wir haben uns immer um Anschlussmobilität bemüht“, betonte er und berichtete auch über die Entlastungsstraße mit Troglösung oder die Einrichtung von Bürgerbussen. Doch blicke er anerkennend nach Groningen, wo bereits 60 Prozent des Innenstadtverkehrs per Fahrrad abgewickelt werden.

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