Betrifft: „Über 100 Jahre alte Eiche soll weichen“, NWZ vom 30. Oktober 2009:

Weg mit der alten Stieleiche mit einer wunderschönen tief ansetzenden, weit ausladenden Krone! Dank des freien Standes auf einem Wall konnte diese herrliche Eiche sich zu solch einem Prachtstück entwickeln. Sie überragt alle Neubauten, prägt das Ortsbild und könnte das Schmuckstück des neuen Baugebiets sein, in dessen Schatten Kinder spielen oder die Bewohner sich im Sommer treffen. Die Eiche könnte für die Bewohner der neuen Siedlung Identität stiften.

Betroffen reagierten Ratsmitglieder wie Zuhörer in der Bauauschusssitzung, mit welcher Vehemenz der Bürgermeister dafür plädierte, die Eiche zu fällen. (...) Natürlich geht es auch in dieser Sache, wie immer in Rastede, nur ums Geld. Argumente fürs Abholzen sind dann auch schnell gefunden: verminderte Erlöse beim Grundstücksverkauf oder bei Schaffung des Spielplatzes an diesem Ort Und außerdem entstünden höhere Kosten wegen der Verkehrssicherungspflicht und für größeren Pflegeaufwand (...)!

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Das Argument der Ratsfrau Lamers (CDU) ist wohl nicht ernst zu nehmen. (Frau Lamers sollte sich einmal die vorhandenen Spielplätze ansehen, z.B. in Ipwege. Dort stehen riesige alte Eichen mittendrauf!) (...) Es ist schon sehr traurig, wenn Bürgermeister und Ratsmehrheit Landschaft nur unter den Aspekten Bebaubarkeit und maximaler Verwertbarkeit beurteilen.

Zu wünschen wären ein Bürgermeister mit Gemeinderat und -verwaltung, die zuerst die Schönheit einer Landschaft und eines solchen Baumes erkennen, um dann alle Möglichkeiten einer Bebauungsplanung zu prüfen, mit dem Ziel nichts unversucht zu lassen, solch' ein schönes Stück Natur an Ort und Stelle auf Dauer zu erhalten.

(...) Bei dem immer häufiger anzutreffenden Hass der Mitmenschen auf Laubbäume, sollte die Gemeinde beispielgebend sein und einen Baum wie diesen erhalten. Vor allem deswegen auch, weil sie selbst kaum noch Bäume als Straßenbegleitgrün in Neubaugebiete pflanzt.

(...)Wer den in 100 Jahren Lebenden ein Naturdenkmal von 200 Jahren hinterlassen will, muss heute solch eine Eiche unter Schutz stellen – und sie jetzt pflegen und hegen.

Manfred Meins

Ipwege

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