Marktbericht, Teil I
Das kosten Immobilien bei uns

Der Immobilienverband Deutschland hat für 108 Kommunen in den nördlichen Bundesländern einen Marktbericht erstellt. Mit dabei sind auch Westerstede und Bad Zwischenahn.

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Westerstede /Bad Zwischenahn Immobilienpreise kannten in den vergangenen Jahren zumeist nur eine Richtung – nach oben. Doch wie stark sind die Preise gestiegen? Was müssen Käufer, Mieter oder Anleger zahlen? Das hat der IVD mit seinen örtlichen Maklern analysiert. Mitgearbeitet hat an der Studie u.a. auch der Westersteder Arne Pistoor (Foto). Er ist Regionalvorstand des IVD.

In Teil eins stellen wir die Preisentwicklung für Grundstücke, Eigentumswohnungen und Häuser vor.

Westerstede

Die Preise für Baugrundstücke schwanken stark – von 30 Euro pro Quadratmeter in Osterode bis zu 3250 Euro für Toplagen auf Sylt. Westerstede gehört noch aber zu den günstigeren Orten. So liegen die Quadratmeterpreise derzeit zwischen 95 und 170 Euro – je nach Lage. Das bedeutet ein Plus von fünf bis zehn Euro gegenüber 2017.

Auch bei neuen Eigentumswohnungen sind die Preise zum Teil über zehn Prozent gestiegen. 2150 Euro/Quadratmeter werden für eine ordentliche Drei-Zimmer-Wohnung fällig. Höhere Qualität und Lage schlägt mit 2450 Euro zu Buche. Sehr guter Wohnwert kostet 2850 Euro. Gebrauchte Wohnungen sind aber zumeist deutlich günstiger.

Für neue Eigenheime müssen Käufer ebenfalls mehr bezahlen. Gerade die niederpreisigen Objekte sind innerhalb eines Jahres um 35 000 Euro teurer geworden. Konkret sieht es so aus: normaler Wohnwert (125 Quadratmeter) und Lage 215 000 Euro. Mittlerer Wohnwert (150 Quadratmeter) 285 000 Euro. Sehr guter Wohnwert (200 Quadratmeter) 350 000 Euro. Bestandsimmobilien sind zehn bis 20 Prozent günstiger. Reihen- oder Doppelhäuser liegen etwas unter den Preisen für freistehende Häuser.

Bad Zwischenahn

Baugrundstücke kosten hier gut das Doppelte von Westerstede. Einfachere Lagen 230 Euro, bessere 300 Euro und Top-Lagen 350 Euro/Quadratmeter. Durchgängig bedeutet das einen Anstieg von zehn Euro gegenüber 2017.

Auch Wohnungskäufer müssen in Zwischenahn tiefer in die Tasche greifen. Zumeist muss ein runder Tausender mehr bezahlt werden als für eine vergleichbare Immobilie in Westerstede. Konkret kosten normale Neubauwohnungen 3200 Euro/Quadratmeter. Bei mittlerem Wohnwert werden 3600 Euro fällig, sehr guter Wohnwert kosten 3800 Euro. Bei Top-Objekten muss man mit 4000 Euro kalkulieren. Gerade im unteren Marktsegment sind die Preise innerhalb eines Jahres um fast 20 Prozent gestiegen, im Hochpreisbereich lediglich um fünf Prozent.

Bei neuen Eigenheimen sind die Preisanstiege hingegen nicht so hoch. Im Top-Bereich stagnieren sie sogar. Konkret kostet mittlerer Wohnwert 280 000 Euro; guter Wohnwert 330 000 Euro und sehr guter Wohnwert unverändert 400 000 Euro. Gebrauchtimmobilien sowie Reihen- und Doppelhäuser sind entsprechend günstiger.->  Lesen Sie morgen: die Entwicklung bei den Mieten

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