Aus der norddeutschen Bauerndiele des Charlottenhofes wurde unlängst eine kleine, aber zünftige „Wiesn“. Die 90 Gäste des vom Lions Club Inamorata organisierten Oktoberfestes übertrafen sich mit Dirndl, Lederhosen, Hüten und Wollstrümpfen. Passend zum blau-weißen Motto des Abends gab es zur Begrüßung nicht nur einen Sekt, sondern auch ein Lebkuchenherz mit farblich passender Schrift für jeden Gast am Eingang des Oktoberfestes. Organisiert haben die Frauen des Lionsclubs dieses Fest nicht, um mal wieder ihre Dirndl zu präsentieren, sondern um Spendengelder zu sammeln – für ein regionales und ein überregionales Projekt. Ein Teil geht an Lions-Quest, eine Weiterbildungsmöglichkeit für Lehrer, der zweite an den Verein Man Maya Med unter Leitung des Bad Zwischenahner Arztes Dr. Andreas Settje gehen. Man Maya Med ist ein Verein zur Förderung von humanitärer und medizinischer Hilfe in Entwicklungsländern, insbesondere in Nepal. Kerstin Settje berichtete von den Vorhaben des Vereins und erzählte, dass sich ihr Mann aktuell in Nepal befände, unter anderem um eine weitere Fernseh-Sendung vorzubereiten, die am Mittwoch, 3. Dezember, ausgestrahlt wird. Nach der Vorstellung wurde das bayrische Buffet durch Birgit Kruse, Präsidentin des Lions-Clubs, eröffnet und der Rest des gemütlichen Abends mit dem Klappern von Geschirr, Gelächter und Musik eingeläutet.

Die DLRG-Landeslotterie in Niedersachsen hat für 2014 auch in Bad Zwischenahn ihren Abschluss gefunden. „Starlosverkäufer“ Günther Kunde hat im Verkaufszeitraum von April bis September insgesamt 35 000 Losbriefchen bei Wind und Wetter an Zwischenahner und Gäste des Kurorts verkauft. Der regnerische August hat ihm ein wenig das Geschäft „verhagelt“. Dennoch sind er und der DLRG-Vorstand mit seinem überragenden Ergebnis sehr zufrieden. In diesem Jahr spielte er sogar zwei Hauptgewinne à 1000 Euro aus. Kunde verkauft für die DLRG in Niedersachsen in jeder Saison die meisten Lose. So vermutlich auch in diesem Jahr, auch wenn die Gesamtabrechung beim Landesverband der DLRG in Bad Nenndorf noch aussteht. Ein Ziel hat der 76-Jährige noch: Er möchte die halbe Millionen Lose im Laufe der kommenden Jahre erreichen. In 21 Jahren hat er bisher 425 000 Lose verkauft, mit deren Erlös die Arbeit der ehrenamtlichen Wasserretter unterstützt wird. So manches Rettungsgerät konnte aufgrund seines unermüdlichen Einsatzes bereits angeschafft werden.

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