Wie 50 andere Bibliotheken in Niedersachsen nahm auch, hat die „Bibliothek am Meer“ diesen Sommer wieder am Julius-Club teilgenommen. Der Julius-Club (für „Jugend liest und schreibt“) ist ein Projekt der VGH-Stiftung und der Büchereizentrale Niedersachsen und richtet sich an Jugendliche im Alter von elf bis 14 Jahren. Es soll neben Lesekompetenz auch Ausdrucksfähigkeit und Textverständnis gestärkt werden. Von den ursprünglich 100 Anmeldungen gelang es 59 Kindern und Jugendlichen die Grundaufgabe, in acht Projektwochen mindestens zwei Bücher aus einem ausgewählten Bestand zu lesen und zu bewerten, zu erfüllen. 25 Kinder erhielten dafür das Julius-Diplom, 34 sogar das Vielleser-Diplom – sie hatten fünf und mehr Bücher gelesen und bewertet. Die diesjährige Bestleistung lag bei 33 Büchern, eine Leseleistung, die die Messlatte für die kommenden Jahre sehr hoch legt.

Auf der offiziellen Abschlussveranstaltung hat der stellvertretende Bürgermeister Detlef Dierks die Diplome und Präsente übergeben. Er ehrte alle Teilnehmer, die zusammen 365 Bücher gelesen und bewertet hatten. Auch Diana Marten, Leiterin der Gemeindebücherei, zeigte sich mit dem Verlauf sehr zufrieden, denn es waren neben Teilnehmern aus dem Vorjahr auch wieder einige neue Kinder und Jugendliche dabei, die auf diese Weise das vielfältige Angebot der Bibliothek für sich entdeckt haben. Sie kündigte an, dass der Julius-Club weiterhin fester Bestandteil des Angebots für Kinder und Jugendliche bleibe, die auch den Schwerpunkt des Konzepts der Bibliothek darstellten.

Kurz vor dem Ausscheiden aus dem Amt als Round-Table-Präsident konnte Markus Neumann noch eine gute Nachricht kundtun: Das vom Service-Club in diesem Jahr erstmals zur Zwischenahner Woche angebotene Luftmatratzen-Rennen werde wiederholt und soll zu einer festen Einrichtung werden. „Wir wollen die DLRG und den Kinderschutzbund damit gerne dauerhaft unterstützen“, so Neumann bei der Übergabe der Spende an die beiden Einrichtungen. Jede von ihnen erhielt 500 Euro. DLRG-Vorsitzender Klaus Klar und Enno Warntjen, Vorstandsmitglied im Kinderschutzbund Ammerland, dankten im Beisein von Markus Bahlmann (Getränke Gerdes und Willers) für die Unterstützung. Carsten Hinrichs wird die Organisation von Neumann übernehmen.

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Die „Fremdenführer auf zwei Rädern“ der Gruppe „Mit’n Rad op’n Pad“ begrüßten jetzt den 1000. Gast der Saison. Nachdem seit März penibel Buch geführt worden war, waren es Maria und Hubert Marks aus Delbrück bei Paderborn, die von Rolf Homberg vor der Abfahrt Richtung Wiefelstede mit einer Urkunde und einem Präsent überrascht wurden. „Wir freuen uns besonders über die zahlreichen Urlauber und Kurgäste, denen wir – auch auf teils unbekannten Wegen – unser schönes Ammerland zeigen dürfen“, betont das Mitglied des Orga-Teams. „Geselligkeit und Gedankenaustausch stehen im Vordergrund und bereichern die sportliche Aktivität.“ Noch bis Ende Oktober lädt „Mit’n Rad op’n Pad“ Radfahrer der Altersgruppe 60 plus donnerstags zur gemütlichen Fahrt durchs Ammerland ein. Abfahrt ist um 13.30 Uhr am Raiffeisenmarkt, Langenhof.

Gewonnen hat Laura Lejeune – und zwar eine Kreuzfahrt. Bei den „Meer Open“ des Bad Zwischenahner Golfclub am Meer konnte die 15-Jährige aus Elmendorf ihr Handicap von allen Teilnehmern absolut am deutlichsten verbessern. Dafür war eine Kreuzfahrt im Mittelmeer ausgelobt worden. Hannelore Feuler (Kreuzfahrten & Mehr, Edewecht) und Golfclub-Geschäftsführer Frank Lentschig überreichten der Schülerin des Jade-Gymnasiums den Preis. Die darf als Minderjährige ihre Eltern und eine Freundin mitnehmen. In den acht Tagen werden unter anderem Barcelona, Rom, Tunis und Marseille angelaufen.

Auf Initiative einer Mutter und Lehrerin Silke van Loo hat Heinrich Schrand am Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht einen Vortrag zum Thema Knochenmarkspende gehalten. Der Krankenpfleger im Oldenburger Pius-Hospital (regionaler Stützpunkt der Deutschen Knochenmarkspender-Datei – DKMS) stellte rund 100 Schülern die Notwendigkeit der Aufnahme in die Datei vor. In einer anschließenden Typisierungsaktion unter dem Motto „Leben spenden macht Schule“, die vom Niedersächsischen Sozialministerium finanziell unterstützt wird, konnten auch 17-Jährige aufgenommen werden. Insgesamt gelang dem zehnköpfigen Schülerteam unter Anleitung von Schrand, per Wangenabstrich 76 neue Stammzellenspender zu gewinnen. Die Schüler haben zudem spontan eine Geldspendenaktion organisiert und noch während der laufenden Typisierung mehr als 120 Euro € eingesammelt. Weitere Aktionen zur Finanzierung sind geplant. Eine Wiederholung der Aktion ist in zwei Jahren vorgesehen.

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