Politikunterricht aus erster Hand: Wie der „Kosmos Bundestag“ funktioniert, erfuhren nun die Schüler einer 10. Klasse der Edewechter Oberschule. Sie besuchten die Hauptstadt Berlin und wurden dort auch vom Ammerländer und Oldenburger CDU-Bundestagsabgeordneten Stephan Albani und einem Praktikanten empfangen.

Anekdotenreich, so heißt es, habe der Politiker über den Ablauf einer typischen Sitzungswoche informiert. Der Plenarsaal sei an Sitzungstagen deshalb oft so leer, weil die Abgeordneten in kleinen Gruppen währenddessen parlamentarische Entscheidungen vorbereiteten, ganz ähnlich wie Arbeitsgruppen in der Schule. In kleineren Gruppen könne man auch besser zusammenarbeiten als in großen, so Albani.

Nicht nur Albani hatte sich auf die Gäste vorbereitet, sondern auch die Schüler auf das Treffen mit dem Abgeordneten. Im Unterricht und in Arbeitsgruppen hatten sie zahlreiche Fragen erarbeitet. Das Spektrum der Themen reichte vom SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz über die Politik des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan bis hin zur der Frage, wie man Bundestagsabgeordneter wird. Im Anschluss ging es aufs Dach bei der Bundestagskuppel. Hier hatten die Gäste bei Sonnenschein einen herrlichen Ausblick über die Stadt.

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Als Lehrerinnen betätigten sich kürzlich Jaqueline Kruse, Melissa Kuper und Luisa Stamer. Die drei Schülerinnen des Beruflichen Gymnasiums Gesundheit und Soziales in Rostrup informierten 25 Achtklässler der Grund- und Oberschule Friedrichsfehn über die Gefahren des Rauchens in der Schwangerschaft. „Smoking for two, please don’t do!“ (Rauchen für zwei, das lass’ bleiben) hieß das Thema dieser Facharbeit im Bereich Prävention. Vielen sei gar nicht bewusst, welche Folgen das Rauchen in der Schwangerschaft haben könne, so das Trio. Anhand von Beispielen und Fotos zeigten die Gymnasiastinnen die Auswirkungen von Nikotin auf den Fötus und Neugeborene. „Richtig gut“ fanden die Achtklässler den Vortrag. Runa (13) fand es toll, dass die Gymnasiastinnen viel erklärt hatten. Der 14-jährige Nico meinte, dass auch Jungs und Männer dazu beitragen könnten, dass Babys gesund blieben, indem sie nicht rauchten. Auch passives Rauchen werde völlig unterschätzt, so der Achtklässler.

Unterstützt wurden die Gymnasiastinnen bei ihrer Aktion durch He­bamme Sylvia Sachse-Schwarz und Hildegard Kluttig vom Diakonischen Werk Ammerland, die unter anderem in der Schwangerschaftsberatung tätig ist. Beide waren sehr erfreut darüber, dass Jugendliche Jugendlichen ein solch’ wichtiges Thema näher brachten. Für die Aktion hatten die Schülerinnen eigens kleine Faltblätter erstellt, die mit finanzieller Unterstützung des Lions-Clubs Ammerland herhergestellt wurden und schlagwortartig über die Gefahren des Rauchens in der Schwangerschaft informieren.

Ehrungen, Berichte und Vorträge standen auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung, zu der sich 117 Mitglieder des Ortsverbandes Edewecht im Sozialverband Deutschland (SoVD) trafen. Bei der Sitzung im Gasthof Witte in Jeddeloh I, die die Vorsitzende Brigitte Janßen leitete, wurden Inge und Egon Bölts nicht nur für zehnjährige Mitgliedschaft, sondern auch für ihre zehnjährige ehrenamtliche Tätigkeit als Betreuer geehrt. Auch Magda Bischoff wurde für zehnjährige Zugehörigkeit ausgezeichnet.

Als Gast nahm an der Versammlung die SPD-Landtagsabgeordnete Sigrid Rakow teil. Sie berichtete nicht nur über die Landespolitik, sondern würdigte auch die soziale Arbeit des Sozialverbandes. Über die Verbesserungen bei der Pflegeversicherung informierte Ina Hensiek vom Pflegeservicebüro des Landkreises.

Stehend Applaus spendeten die Mitglieder der Gruppe „Keine halben Sachen“, der Behindertenwerkstatt Westerscheps für ihre Musikdarbietungen.

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