Halbzeit beim Bau: Der Sozialverband Deutschland (SoVD) feierte jetzt Richtfest für sein neues Beratungszentrum an der Kuhlenstraße. Ende des Jahres soll das Gebäude fertig sein.

Im neuen Beratungszentrum wird dann nicht nur die Beratung des SoVD rund um die Themen Pflege, Rente, Behinderung, Hartz IV, Gesundheit und Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht zu finden sein, auch das Pflege-Servicebüro Ammerland und die Beratungsstelle der „Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung“ (EUTB), deren Träger der SoVD ist, ziehen mit ein. „Damit entsteht so etwas wie ein ‚soziales Zentrum‘. Und genau das möchten wir auch für die Menschen im Ammerland sein: eine Anlaufstelle, wenn sie nicht weiterwissen, Rat und Unterstützung brauchen“, sagte der SoVD-Kreisvorsitzende Adolf Bauer beim Richtfest.

Derzeit gehören dem SoVD im Landkreis mehr als 4600 Ammerländerinnen und Ammerländer an. Während der Bauphase sind die SoVD-Beratung und das Pflege-Servicebüro an der Wilhelm-Geiler-Straße 1 a untergebracht, die EUTB berät in den Räumlichkeiten der Stadt Westerstede, Auf der Lohe 8.

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An der Grundschule in Ocholt wurde jüngst der Lesewettbewerb der Westersteder Grundschulen ausgerichtet. Die Nase vorn hatte im ersten Schuljahrgang Carlotta Sejdaj, im zweiten Schuljahrgang überzeugte Maira Wirth, im dritten Schuljahrgang punktete Milla Ekselenski mit ihrem Können und im vierten Schuljahrgang Theodor Gözke und Stina Höltkemeier.

In den vergangenen 18 Jahren ist in der ehemaligen Amtsschließerei der Stadt Westerstede ein Raum für Kunst und Soziokultur entstanden. Das Kreativzentrum Abraxas bietet mit seinen Werkstätten und dem Café Platz für Kunstkurse oder Podiumsdiskussionen, Sitzungen oder Poetry-Slam, Konzerte oder Ausstellungen. In Kooperation mit dem Hospizdienst Ammerland und dem Palliativstützpunkt Ammerland-Uplengen wurde zudem Platz für Trauergrup-pen geschaffen. Die Angebote sind vielfältig und die Jugendkreativwerkstatt war bisher offen für alles. Um dies auch zukünftig zu gewährleisten, wird das Angebot um einen „freien Denk- und Theaterraum“ erweitert.

Stefanie Langer überbrachte nun dem Verein die frohe Botschaft, dass die Oldenburgische Landesbank AG (OLB) die Erweiterungen des Kulturangebotes mit 1000 Euro unterstützt. Die Kundenbetreuerin der OLB-Filiale Westerstede informierte sich bei einem gemeinsamen Treffen mit Ortrud Kreft, erste Vorsitzende der Jugendkreativwerkstatt Abraxas, über die geplanten Maßnahmen in dem historischen Gebäude. „Es ist toll, was Abraxas für ein kulturelles und soziales Angebot bietet. Hierzu leisten wir gerne unseren Beitrag,“ sagt Stefanie Langer.

Die Kulturförderung ist ein Schwerpunkt im gesellschaftlichen Engagement der Bank. Auch im Jahr 2018 hat die OLB bereits zahlreiche gemeinnützige Projekte in ihrem Geschäftsgebiet unterstützt. Die Fördermittel stammen im Wesentlichen aus den Reinerträgen des OLB Glückssparens, dem Gewinn-Sparmodell der Regionalbank.

Anlässlich der Radtour „Leben bis zuletzt“ konnten die Mitstreiter des Ambulanten Hospizdienstes im Ammerland etliche Radler in Westerstede begrüßen. Sie wurden mit Musik vom DJ Timo Carstens und großer Begeisterung durch ein Spalier von Ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern sowie Gästen geleitet, die Begrüßung übernahm Erster Kreisrat Thomas Kappelmann. Er zitiert Ludwig Marcuse mit den Worten: „Leben ist Bewegung und Bewegung ist Leben. Und das Sterben gehört zum Leben und nicht zum Tod.“

Bevor sich dann alle an dem von den Ehrenamtlichen Mitarbeitern zubereiteten Buffet und Grillwürstchen stärken konnten, bedankte sich das Vorstandsmitglied Gerda Elsen-Diekmann bei den Teilnehmern für ihr Engagement und ihr Durchhaltevermögen. Sie würdigte auch den Einsatz der vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter, ohne sie hätte der Abend nicht so gestaltet werden können.

Für Kurzweil sorgten Inge Misegardes-Kroll und ihre Theaterkollegen aus Neuenburg. Durch diese Gruppe bekamen die Anwesenden einen Einblick in die „moderne Medizin“, und sahen einige amüsante Hotel- und Theatergeschichten.

Der Abend gestaltete sich so, wie die Initiatoren es sich gewünscht hatten. Es entstand ein reger Austausch über die Arbeit in den ambulanten Hospizdiensten. Eine Arbeit, von der erkrankte Menschen am Lebensende und deren Angehörigen und Zugehörigen profitieren.

Bereits im Juni 2016 hatte der Rat der Stadt Westerstede beschlossen, Malte Schmidt zum stellvertretenden Ortsbrandmeister in Hollriede zu ernennen. Da jedoch ein notwendiger Lehrgang fehlte, erledigte Schmidt seine Aufgaben zunächst kommissarisch. Erfolgreich absolvierte der Westersteder den Kursus. Während der jüngsten Stadtkommandositzung erhielt Schmidt die Ernennungsurkunde, die ihm Hilke Hinrichs, Allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters, übergab. Hinrichs bedankte sich für die bisherige vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen ihm und der Stadt Westerstede und seinem ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit.

Auch Stadtbrandmeister Mathias Siehlmann beglückwünschte Schmidt zur offiziellen Amtsübernahme und wünschte eine weitere gute und enge Zusammenarbeit zwischen den Westersteder Feuerwehren. Neben Schmidt leiten Dieter Schmidt als Ortsbrandmeister und Marcel Heibült als gleichberechtigter stellvertretender Ortsbrandmeister die Feuerwehr Hollriede, die sich derzeit aus rund 35 aktiven Feuerwehrkameraden, rund 20 Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr und einer aktiven Alterskameradschaft zusammensetzt

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