Ab in den Wald: Ausgestattet mit wetterfester Kleidung, Proviant und Lupen ging es für die Mädchen und Jungen des Kindergartens „Am Schützenbusch“ aus Westerstede an mehreren Tagen hintereinander in den Wald. „Nicht die Umwelt passt sich uns an, sondern wir müssen uns der Umwelt anpassen“, erläuterte Kindergartenleiterin Melanie Böhnke-Bruns. Dies sollte den Kindern vermittelt werden. Die Kleinen bauten einen Unterschlupf aus Stöckern und Farnen und eine Waldtoilette. Bei ihrem Ausflug begegneten ihnen unter anderem Vögel, Eichhörnchen, Grau- und Kanadagänse sowie Schnecken. Besonders die Spuren und Hinterlassenschaften der Tiere wurden von den Kindern genaustens unter die Lupe genommen.Ute Aderholz vom Umweltzentrum Ammerland erklärte den Kindern spielerisch das Thema Wald. „Das sind Erfahrungen, die aus pädagogischer Sicht außerordentlich wichtig und wertvoll sind“, so Böhnke-Bruns. Diese Aktion führt die Einrichtung einmal pro Jahr durch. Alle Kinder nehmen daran teil, die Regelkinder sowie die Integrationskinder mit erhöhtem Förderbedarf.

Zu einer Dienstbesprechung traf sich der Direktor des Amtsgerichtes Westerstede, Jürgen Nienaber (ovales Bild, von rechts), mit den Schiedspersonen des Landkreises Ammerland. Insa Wetenkamp (Westerstede), Reinhard Kropp (Bad Zwischenahn), Silke Alberts (Apen), Edda zur Brügge (Bad Zwischenahn), Margrit Osterloh (Wiefelstede) und Rainer Schlimbach (Edewecht) sprachen über ihren Einsatz bei bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten. Verhindert war Dieter Krah (Rastede). Bei einigen Verfahren verweist die Staatsanwaltschaft aufgrund mangelnden öffentlichen Interesses bei der Strafverfolgung auf die Privatklage. Als Prozessvoraussetzung bei diesen Privatklageverfahren ist es obligatorisch, vor Klageerhebung ein Sühne- bzw. Schlichtungsverfahren durchzuführen.

Hier kommen die Schiedspersonen zum Einsatz. Die häufigsten Privatdelikte sind Beleidigung, Be­drohung, Hausfriedensbruch, Körperverletzung, Sachbeschädigung sowie die Verletzung des Briefgeheimnisses. Kann das Verfahren mit Hilfe der Schiedspersonen nicht beigelegt werden, kann die betroffene Person eine Klage beim zuständigen Gericht einreichen. Die Schiedspersonen werden vom Rat der Gemeinde für fünf Jahre gewählt. Alle Schiedspersonen arbeiten übrigens ehrenamtlich. Flyer zum Thema liegen in den Rathäusern und Polizeistationen aus.

Bereits zum elften Mal lud die Sparkassen-Finanzgruppe zum Sparkassen-Tag in den Heide-Park in Soltau. Die Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) hat in diesem Jahr mit insgesamt 750 Jugendlichen im Alter von zwölf bis 17 Jahren teilgenommen, 150 von ihnen stammen aus dem Ammerland. Begleitet von 45 Betreuern konnten die Teilnehmer die vielen Attraktionen nutzen. „Die Fahrt ist ein spezielles Angebot für unsere jungen Kunden“, erläutert Maik Bitter, Jugendmarktleiter der LzO. Er weist auf den Übersichtsplan mit allen Aktionen für Kinder und Jugendliche hin, den es in allen LzO-Filialen gibt.

Hospiz macht Schule: In die Begleitung Schwerkranker und Sterbender in der Familie sind regelmäßig auch Kinder involviert. Den Erwachsenen fällt es oft schwer zu beurteilen, wie diese Situation mit den Kindern besprochen werden soll. Hier gibt das Projekt „Hospiz macht Schule“ eine Hilfestellung.

Franjo Möcker schulte 19 Mitarbeiterinnen und einen Mitarbeiter der Hospizdienste aus dem Ammerland, Wittmund, Norden und Brake in Westerstede. Dadurch wurden sie befähigt, eine Projektwoche in dritten oder vierten Grundschulklassen zu gestalten. Die erste Projektwoche in Westerstede ist bereits geplant. Da jeweils sechs Mitarbeiter eines Hospizdienstes benötigt werden, wird es in naher Zukunft eine enge Zusammenarbeit der Hospizdienste im Ammerland und in Ostfriesland geben. „Hospiz macht Schule“ wurde 2006 von einer Arbeitsgruppe in Düren entwickelt. Seit 2008 wird das Projekt von der Bundes-Hospiz-Akademie fortentwickelt.

Für die Studierenden der Hochschule Emden/Leer führte die Ammerland-Klinik in Westerstede zum zweiten Mal einen Studententag durch. 40 Studierende des Studiengangs Gesundheitsmanagement bekamen einen Einblick in den Klinikalltag. Nach einer Führung über das Gelände des Klinikzentrums stellte Gerda Elsen-Dieckmann, Pflegedirektorin der Klinik, die Kernaufgaben des Pflegemanagements vor. Der stellvertretende Leiter der EDV-Abteilung, Sven Walther, skizzierte das IT-System.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Newsletter zur Wahl im Nordwesten erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

In einer offenen Diskussion stellten sich anschließend die Geschäftsführer Dr. Michael Wuttke und Robert Hoffmeister den Fragen der Gäste. Die drei Studierenden der Hochschule Emden/Leer, Julia Seffert, Vanessa Köhler und Manuel Dumstorff, absolvieren derzeit ihr praktisches Semester in der Klinik. In einem Kurzfilm, den die Studierenden selbst produziert hatten, erhielten die Zuschauer einen interessanten Einblick in den Praktikantenalltag.

Im Auftrag des Förder­vereins fertigte die Zimmerei Wilfried Schrör Holzpferde für den Johannes-Kindergarten in Halsbek an. Die Kinder sammeln derzeit fleißig Namen, denn die Pferde sollen in absehbarer Zeit noch getauft werden.


Mehr Infos unter   www.amtsgericht-westerstede.de 
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.