Freudig überrascht war Hans Müller Dienstagmorgen im Westersteder Schwimmbad, denn damit hatte er nicht gerechnet: Etwa 25 Frühschwimmerinnen und Frühschwimmer versammelten sich im Wasser um ihn herum und brachten ihm nachträglich zu seinem 90. Geburtstag ein Ständchen. Mit „Ein schöner Tag“, „Wie schön, dass du geboren bist“, „Zum Geburtstag viel Glück“ und weiteren Liedern, alle mit Gitarre begleitet, wünschten die Schwimmkollegen alles Gute für das neue Lebensjahr.

Hans Müller ist am 13. Juli 1923 in Bochum-Langendreher geboren und aufgewachsen. Er war als Eisenbahner im Signaldienst beschäftigt. Seit 1956 wohnt er in Ocholt, zunächst in einer Eisenbahnerwohnung, 1970/1971 baute er mit seiner Frau ein eigenes Haus. Das Ehepaar Müller hat zwei Kinder, zwei Enkel- und zwei Urenkelkinder.

Seit 1983 ist Hans Müller im Ruhestand, und seitdem geht er frühmorgens schwimmen. 14 Jahre lang fuhr er täglich mit dem Fahrrad von Ocholt nach Bad Zwischenahn zum Schwimmbad. Mit der Fertigstellung des neuen Hössen-Hallenbades 1997 schwimmt er täglich in Westerstede. „Da ist das Wasser schön warm“, lacht der agile Rentner. Einen Schwimm-Ruhetag legt Hans Müller einmal wöchentlich ein: „Sonnabends schwimme ich nicht, da muss ich ausgiebig Zeitung lesen.“

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Hans Müller hat einen ganz festen Plan: Täglich fährt er um 5.30 Uhr mit dem Fahrrad von Ocholt nach Westerstede – sowohl im Sommer wie auch im Winter. Von etwa 6.30 bis 7.15 Uhr schwimmt der aktive Jubilar straff seinen Runden – „ohne Pause“ – und fährt danach wieder mit dem Rad nach Ocholt. Nach dem Frühstück mit seiner Frau beschäftigt sich Hans Müller gerne im Garten und macht Radtouren.

Die Jagdhornbläsergruppe Ammerland hatte kürzlich ein Bläserpokalschießen veranstaltet. 15 Bläserinnen und Bläser nahmen an dem Wettkampf auf der Friesenschanze in Felde teil. Geschossen wurde mit der Flinte auf Tontauben und Rollhasen. Brun Bölts konnte sich mit 12/2 Tontauben und 3/0 Rollhasen gegenüber Dirk Finke und Werner Jansen durchsetzen. Die Bläsergruppe hat bewiesen, dass sie nicht nur mit dem Jagdhorn, sondern auch mit der Flinte sehr gut umgehen kann. Durchweg wurden gute Ergebnisse erzielt.

Antje Ulken, 2. Vorsitzende der Bläsergruppe überreichte den begehrten Wanderpokal dem Sieger.

Nachdem Henning Wempen, musikalischer Leiter und stellvertretender Kreisjägermeister, noch einige Stücke musikalisch angestimmt hatte, nutzten die Anwesenden, sich in Gesprächen rund um das Jagen und Jagdhornblasen noch rege auszutauschen.

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