Was die artgerechte Haltung von Gisela und Gustav, den Schweinen, auf dem Biobauernhof Bakenhus in Großenkneten, mit unserem Trinkwasser zu tun hat, das konnten die 5. Klassen der Oberschule Wiefelstede kurz vor Ferienbeginn erfahren. An verschiedenen Tagen besuchten die fünf Lerngruppen den Bauernhof im Landkreis Oldenburg, der als Beispiel-Hof für artgerechte Tierhaltung des Oldenburgisch-ostfriesischen Wasserverbandes gilt.

Zunächst ging es in die Ställe, wo die Kinder von artgerechter Tierhaltung, also mit viel Platz zum Auslaufen und Stroh als natürliche Einstreu, erfuhren. Der Biohof wird seit 1997 nach Bioland-Richtlinien ökologisch von Landwirt Gustav Wolters bewirtschaftet und betreibt Schweinemast und Rinderhaltung. Der OOWV hatte den Hof erworben, um auch die Auswirkungen von ökologischer Landwirtschaft auf die Wasserqualität zu erforschen. Dass diese durchweg positiv sind, davon konnten sich die Wiefelsteder Schülerinnen und Schüler überzeugen.

Nach einem fulminanten Bio-Frühstück, das auch Matthis „richtig lecker“ fand, erklärte OOWV-Mitarbeiterin Gabriele Wollstein den Zusammenhang zwischen konventioneller sowie ökologischer Landwirtschaft und dem Wasserkreislauf. Bunt illustrierte Schaubilder und Tafeln informierten die Schüler auch über Erdschichten. „Was? Dann ist also die Schiete vom Regenwurm die Erde, auf der wir laufen?“, stellte Leon fest.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Die interessierten Kinder stellten Fragen und Merle, Till und Leon konnten an einem physikalischen Experiment zeigen, inwieweit Erde bzw. Sandboden Wasser durchlassen und Schadstoffe herausfiltern. Auf dem anschließenden Gewässerpfad lernten die Kinder spielerisch vom Zusammenhang von Tierhaltung und Gewässerschutz. Viel Spaß hatten die Kinder beim Füttern und Streicheln der Tiere, etwa von Herrn Müller, dem Zuchtbullen, den Kälbern, den Ziegen oder Paula, dem Reh. „Können wir nicht eine Ziege mitnehmen?“, wünschten sich Tom und Finn. „Die ist so niedlich!“ „Die Ziege bleibt hier!“ griff Gabriele Wollstein lachend ein und bedankte sich für den schönen Vormittag.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.