Apen Sie kommen unter anderem aus Albanien, Syrien, Afghanistan, Irak, Iran und Serbien: Rund 160 Flüchtlinge wohnen derzeit in der Gemeinde Apen. Bei der Versorgung und Unterbringung von Flüchtlingen ist die kleinste Ammerland-Gemeinde gut aufgestellt. „Die aktuelle Quote, die voraussichtlich bis Ende März Bestand hat, ist bereits erfüllt“, erklärte am Dienstag Meike de Freese vom Fachbereich Arbeit und Soziales auf NWZ -Anfrage.

Um die Schutzsuchenden unterzubringen, will die Gemeinde auch weiterhin auf Massenquartiere verzichten und weitere Wohnungen anmieten. Nach Auskunft der Verwaltung werden für diesen Zweck neben dem privaten Wohnungsmarkt auch ehemalige Dienstwohnungen der Gemeinde sowie Wohnraum der Ammerländer Wohnungsbau GmbH genutzt. Damit finden Flüchtlinge nicht nur in den Hauptorten Apen und Augustfehn ein neues Zuhause auf Zeit, sondern auch in nahezu allen Bauerschaften.

Aktuell werden keine öffentlichen Einrichtungen wie Turnhallen oder Gemeinschaftsräume für die Unterbringung der Flüchtlinge in Anspruch genommen. Daher sind die Mitarbeiter vom Fachbereich Arbeit und Soziales nach wie vor dankbar für bereitgestellte Mietwohnungen. Näheres unter Telefon   04489/7356.

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Damit sich die Schutzsuchenden gut einleben, gibt es in der Gemeinde ein breites ehrenamtliches Engagement. Dreh- und Angelpunkt ist der Arbeitskreis Asyl mit Koordinatorin Hildegard Kluttig von der Beratungsstelle der Diakonie in Apen. Die Türen an der Hauptstraße 185 stehen Flüchtlingen und Unterstützern zur Beratung offen.

In ungezwungener Atmosphäre können sich Schutzsuchende, Helfer und weitere Bürger beim Willkommens-Café treffen. Dieses Projekt war, wie berichtet, im vorigen Sommer vom Arbeitskreis ins Leben gerufen worden. In geraden Kalenderwochen ist das Willkommens-Café im evangelischen Gemeindehaus Apen, Hauptstraße 204, dienstags von 15 bis 17 Uhr geöffnet. In den ungeraden Kalenderwochen wird das Café zur gleichen Zeit im Treffpunkt der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde, „Dock 20“, an der Schulstraße 20 in Augustfehn angeboten.

Wer sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren möchte, kann sich an Hildegard Kluttig im Büro der Diakonie, Telefon   04489/ 4049194, wenden.

Kerstin Schumann Redakteurin / Redaktion Westerstede
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