Wiefelstede Das Bauland in der Gemeinde bleibt ein politischer Dauerbrenner. In der Ratssitzung Ende September waren die Grundstückspreise für das Neubaugebiet Heidkamp-Nord Thema (NWZ berichtete). 125 Euro soll der Quadratmeter für Bauwillige kosten, einschließlich aller Ablösen. UWG-Vorsitzender Ralf Becker kritisierte in der Diskussion, dass der Infrastrukturzuschlag höher als sonst sei und fragte insofern nach der Rechtmäßigkeit der Höhe des Zuschlages.

Jetzt springt ihm die SPD-Fraktion mit einem Antrag an die Gemeindeverwaltung zur Seite. „In der Ratssitzung am 30. September wurde begründete Kritik an der bisherigen Festsetzung der Verkaufspreise für kommunale Bauplätze geübt. Auch aus Sicht der SPD-Fraktion bedarf die bisherige Praxis einer Überprüfung beziehungsweise Änderung, da die ,Regulierung des Verkaufspreises’ durch einen sogenannten ,Infrastrukturzuschlag’ nicht ausreicht“, schreibt Fraktionsvorsitzender Jörg Weden an Bürgermeister Jörg Pieper. Weden sagt aber auch, dass bei der Veräußerung von gemeindeeigenem Bauland auch an den Haushalt der Gemeinde Wiefelstede gedacht werden müsse. „Wir dürfen unser Bauland natürlich auch nicht verschleudern“, so der Sozialdemokrat.

Um zukünftig mehr Kostentransparenz und Kalkulationssicherheit für die Käufer zu ermöglichen, beantrage die SPD zu prüfen, ob für kommunale Baugrundstücke in Neubaugebieten der Verkaufspreis sich am Bodenrichtwert (im Umfeld des geplanten Bebauungsplangebietes) orientieren könne. Zudem solle geprüft werden, ob der Endpreis pauschal einschließlich Ablösen für die Erschließungsbeiträge festgesetzt werden könne.

Mit dieser Vorgehensweise könne mehr Akzeptanz geschaffen werden, so Weden. Ziel sei es aber nicht, Höchstpreise herauszuholen, sondern die Preise für die jeweiligen Baugebiete transparent darzustellen.

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Jens Schopp Redakteur / Regionalredaktion
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