Wette
Groß fordert Kinder heraus

In der Vergangenheit forderten sich bereits Schüler und Bürgermeister gegenseitig heraus. Am 21. September heißt es nun wieder „Top, die Wette gilt“.

Bild: Jasper Rittner
Hip Hop: Letztes Mal mussten die Verwaltungsmitarbeiter tanzen.Bild: Jasper Rittner
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Westerstede Schaffen es Grundschulkinder, Hand in Hand eine so lange Menschenkette zu bilden, dass sie mindestens das Rathaus und den Alten Markt umarmen? Und gelingt es ihnen darüber hinaus, für die Aktion viele Senioren zu gewinnen, die auf dem Platz dann in die Mitte genommen werden? Bürgermeister Klaus Groß will’s wissen und stellt genau diese Herausforderung an die Kleinen. Damit heißt es am Weltkindertag, Freitag, 21. September, um 10 Uhr wieder „Top, die Wette gilt“.

Zum Weltkindertag hatte Groß bereits 2016 den Kindern seiner Stadt eine Wette angeboten. Damals sollten sie möglichst viele Äpfel sammeln, aus denen dann Saft gepresst wurde. Im vergangenen Jahr dann wurde der Bürgermeister von den Kleinen herausgefordert und musste mit 20 Mitarbeitern seiner Verwaltung auf einer Bühne Hip Hop tanzen. Nun war wieder der Verwaltungschef am Zuge.

Mit seiner Wette hat sich Groß an dem Motto des diesjährigen Weltkindertags orientiert, das „Kinder brauchen Freiräume“ lautet. Damit möchten das Deutsche Kinderhilfswerk und Unicef Deutschland Bund, Länder und Kommunen dazu aufrufen, mehr Möglichkeiten zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen zu schaffen, eine Art Mitsprache-Raum zu realisieren. „Es liegt in der Verantwortung der Politik, hierfür die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. Nur eine Gesellschaft, in der Kinder und Jugendliche ernst genommen werden und mitgestalten können, wird wirklich kinderfreundlich und damit zukunftsfähig“, sagt Christian Schneider, Geschäftsführer von Unicef Deutschland.

„Wir in Westerstede sind da schon gut aufgestellt“, freut sich Bürgermeister Groß und verweist auf den Kinderrat, den Jugendbeirat und die Veranstaltung Kinderstede im Rahmen der Ferienpassaktion samt Wahl der Kinderbürgermeister. Dieses alles sei bereits als Bindeglied zum Stadtrat und zur Verwaltung zu sehen. Es sei bemerkenswert, mit wie viel Engagement schon die Jüngsten für ihre Interessen einstehen würden.

„Mit meiner Wettherausforderung soll dieser Mitsprache-Raum direkt vor Ort noch einmal unterstrichen werden“, erklärt Groß. Gleichzeitig unterstütze die Stadt mit dieser Aktion die Arbeit des Kinderhilfswerks und der Unicef. In Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund gibt es am 21. September auch wieder ein schönes Rahmenprogramm mit Spielen und einer Top-10-Disco.

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