Westerstede Durch einen Aushang an der Tür des Bürgerbüros im Westersteder Rathaus werden die Einwohner darauf aufmerksam gemacht: Hier geht’s zur Wahl. Denn alle, die Briefwahl beantragt haben, können schon jetzt in einer aufgestellten Kabine ihr Kreuzchen auf den Wahlzetteln setzen. Aber auch zu Hause ist das möglich, die Unterlagen gehen dann per Post zu.

Deutlich zu spüren ist das Interesse an der Bürgermeisterwahl in Westerstede im Vergleich zur Wahl 2014. Rund 1500 Wähler haben dafür bereits Briefwahl beantragt, für die Europawahl sind es etwas weniger. „Sehr gut angenommen wird die Möglichkeit, die Briefwahlunterlagen online zu beantragen“, hat Gemeindewahlleiterin Insa Wetenkamp festgestellt. Es sei aber auch möglich, die zugestellten Wahlberechtigungskarten auszufüllen.

Wer bereits gewählt hat, musste sich bei der Europawahl durch 40 Parteien kämpfen. „Der Wahlzettel ist diesmal extrem lang“, berichtet Wetenkamp. Der Zettel für die Bürgermeisterwahl bleibt mit sechs Kandidaten dagegen überschaubar.

Die Wahl in Westerstede

In Westerstede sind 18 778 Bürger aufgerufen, am 26. Mai die Bürgermeisterin beziehungsweise den Bürgermeister zu wählen. Für die Europawahl gibt es 17 715 Wahlberechtigte.

Briefwahl kann ab sofort beantragt werden und zwar unter www.westerstede.de unter der Rubrik „schnell gefunden“ oder schriftlich über die ausgefüllte Wahlbenachrichtigung.

Auch im Rathaus ist Briefwahl möglich. Die Wahlkabine steht im Zimmer A1-04. Das Büro ist montags bis donnerstags von 8 bis 12.30 Uhr, dienstags und donnerstags von 14 bis 16.30 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr geöffnet.

Am 26. Mai sind die Wahllokale von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Die Wähler sollten die Wahlbenachrichtigung oder den Ausweis mitbringen.

Am 26. Mai sind die Türen der insgesamt 27 Wahllokale von 8 bis 18 Uhr geöffnet. „Die Wähler sollten in die Benachrichtigung gucken, denn es hat mehrere Veränderungen gegeben, rät Wetenkamp. So steht der Rosenkrug in Lindern nicht mehr zur Verfügung, für die Wähler geht es jetzt in die Dorfschule der GPS nach Mansie und statt in den Altdeutschen Hof in Halsbek in die dortige Grundschule. Für den Gasthof Heinemann in Hollwege wurde ein zweiter Wahlraum in der Alten Schule eingerichtet. Wähler aus Hollwege, Moorburg und Felde müssen in den Gruppenraum der Feuerwehr, die Westerstederfelder in den Gruppenraum des Kindergartens.

Auf die Wahl ist die Stadt gut vorbereitet. Rund 250 externe Wahlhelfer sind im Einsatz, etliche haben sich sogar freiwillig gemeldet. Das freut Insa Wetenkamp: „Das zeichnet Westerstede eben aus. Hier ist es selbstverständlich, zu helfen.“

Kerstin Schumann Redakteurin / Redaktion Westerstede
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