Westerstede Sechs großen Stolperfallen im Stadtgebiet Westerstede geht’s jetzt an den Kragen: Noch in diesem Jahr sollen Bürgersteigabsenkungen verbessert, abgesacktes Pflaster wieder angehoben und Kopfsteinpflaster überarbeitet werden. Das beschloss der zuständige Ausschuss für Straßen und Wege während seiner jüngsten Sitzung, wie Bauamtsleiter Rolf Hinrichs mitteilte.

Damit folgte das Gremium einer Forderung des Heimbeirats „Evangelisches Altenzentrum Westerstede“, der dem Ausschuss eine Liste der gefährlichsten Bereiche im Stadtgebiet zusammengestellt hatte. Darin war zum einen die Fußgängerquerung in der Peterstraße bei der Apotheke aufgeführt worden, die eingeebnet werden sollte. Gleichzeitig empfahl der Beirat eine Verkleinerung der Beete vor der Pizzeria an der Peterstraße sowie den Bau eines ebenen Querungsstreifens über das Kopfsteinpflaster an der Gaststraße. Darüber hinaus wurde um Rekonstruktion der Bordsteinkanten an der Straße Am Rechter zwischen Bank und Ärztehaus sowie an der Kantstraße/Ecke Beethovenstraße gebeten sowie um Asphaltierung des mit Platten gestalteten Teils des Lubinuswegs.

„Das größte Problem sind, wie immer wieder angemerkt von Betroffenen, die Übergänge vom Gehweg zur Straße: Die Bordsteinkanten sind für die Rollatoren und Rollstühle zu hoch“, hatte der Heimbeirat in seinem Schreiben Anfang März an die Stadtverwaltung und den Ausschuss ausgeführt. „Der demografische Wandel macht vor Westerstede nicht Halt: Die Bevölkerung wird älter und der Anteil der Menschen, die altersbedingt in ihrer Mobilität eingeschränkt und auf Gehhilfen angewiesen sind, wächst.“ Gleichzeitig erinnerte der Heimbeirat an den massiven Bau von seniorengerechten Wohnungen. „Somit wächst der Anteil der potenziell eingeschränkten Menschen weiter. Diesem Bevölkerungsteil muss die Stadt gerecht werden.“

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Verwaltungsseitig war zur Sitzung vorgeschlagen worden, nur einige Bereiche anzugehen und bei anderen – so etwa der Kreuzung Peterstraße/Wilhelm-Geiler-Straße und ZOB – noch abzuwarten, bis die Neuplanung der Areale abgeschlossen ist. Schlussendlich entschied die Politik anders und nun werden alle sechs Problemstellen in diesem Jahr beseitigt. Die genauen Kosten für die Arbeiten sind noch unklar. Für die Herrichtung der Straßenquerungen wird von jeweils rund 5000 bis 6000 Euro ausgegangen, die Sanierung des Lubinuswegs wird wohl ohne Asphaltierung rund 20 000 Euro kosten.

Anuschka Kramer Redakteurin / Redaktion Westerstede
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