Westerstede Wenn Boris Pistorius (SPD) seinen Besuch in Westerstede in einem Wort zusammenfassen müsste dann wäre das wohl „Zusammenarbeit“. Der niedersächsische Minister für für Inneres und Sport war am Dienstagabend in die Kreisstadt gekommen und traf Vertreter verschiedener Sportvereine im Hössenzentrum sowie Mitglieder der Westersteder Hilfsorganisationen.

Begrüßt wurde Pistorius von Bürgermeister Klaus Groß (FDP) und Frank Lukoschus (SPD), der den Besuch organisiert hatte. „Ich versuche schon seit drei Jahren, Herrn Pistorius nach Westerstede zu holen und bin froh, dass es jetzt geklappt hat“, berichtete Lukoschus, der vor allem den örtlichen Vereinen die Möglichkeit gab, sich mit Fragen und Anregungen an den Minister zu wenden.

So berichtete Detlef Lutter von der TSG Westerstede, dass es für den Verein schwierig gewesen sei, Ärzte zu finden, die die Herzsportgruppe betreuen und machte deutlich, dass sich der Verein bessere Rahmenbedingungen wünsche, so dass beispielsweise auch Rettungssanitäter die Aufgaben der Ärzte übernehmen könnten.

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Pistorius hatte Verständnis für das Problem. Der Minister erklärte aber auch, dass es sich in diesem Fall um eine Vorgabe der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) handle, an der sich so einfach leider nichts ändern lassen würde.

Erfreut war Pistorius über die Nachricht, dass insbesondere die Westersteder Fußballvereine vor allem im Jugendbereich starke Kooperationen geschlossen haben und auch der Gesundheitssport Einzug ins Vereinsleben gefunden hat. „Die Vereine müssen die Zeichen der Zeit erkennen und sich daran orientieren“, sagte er. Das Ziel der Vereine müsse nach wie vor sein, die Menschen zum Sport zu bringen.

Beim anschließenden Treffen mit Vertretern der Westersteder Hilfsorganisationen lobte Pistorius das Engagement der Ehrenamtlichen. Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr, des Technischen Hilfswerkes (THW), der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) waren in der Westersteder Feuerwache zusammengekommen, um dem Minister zu treffen.

Einzelne Vertreter berichteten von dem teils schwierigen und langwierigen Prozess, Nachwuchs zu gewinnen. Die gut funktionierende Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen sei auch aus diesem Grund unerlässlich, so Stadtbrandmeister Mathias Siehlmann. Von dem Zusammenhalt zeigte sich Pistorius beeindruckt und bedankte sich für diesen Einsatz.

Wolfgang Alexander Meyer Redakteur / Redaktion Oldenburg
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