Westerstede Bis zur Bürgermeisterwahl sind es zwar noch dreieinhalb Monate hin, die Kandidaten (und viele Westersteder) sind aber bereits im Wahlkampfmodus. Am Montagabend im voll besetzten Saal der Krömerei gab es ein erstes Aufeinandertreffen der (verbliebenen) vier Bewerber. Zur ersten Diskussionsrunde hatte das Westersteder Wirtschaftsforum eingeladen. Moderiert wurde der Schlagabtausch von NWZ-Redaktionsleiter Jasper Rittner.

Eigentlich sollten ja fünf Kandidaten auf dem Podium stehen. Doch Einzelbewerber Heinz Severin hatte drei Stunden vor Beginn abgesagt. Der Gastwirt will nicht mehr zur Wahl antreten. Die verbliebenen vier setzen hingegen alle auf Sieg – weshalb unpopuläre Ideen von allen auch unisono abgelehnt werden. Steuererhöhungen, Straßenausbaubeiträge oder das Drehen an Gebührenschrauben ist weder für Markus Berg (CDU) und Frank Lukoschus (SPD) noch für Michael Rösner (UWG) oder Hilke Hinrichs (parteilos) ein Thema. Alle setzen auf eine verstärkte Ausweitung von Grundstücksflächen zum Bau von Ein- oder Mehrfamilienhäuser. Und auf Wachstum. Doch wie stark soll Westerstede zulegen?

Hinrichs, Rösner und Berg meinten, Westerstede könne von jetzt 23 000 auf rund 25 000 Einwohner bis 2030 wachsen. Lukoschus legte noch leicht drauf – auf 26 000 Menschen.

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Auch bei den Finanzen ist der SPD-Chef großzügiger. Er will sich von der Investitions-Deckelung auf 4,5 Millionen verabschieden, um beispielsweise mehr Geld für den Ankauf von Grundstücken und die Straßensanierung zur Verfügung zu haben. Die anderen setzen hingegen auf einen Sparkurs und keine zusätzlichen Schulden.

Einigkeit dann wieder beim Thema Bahnhof. Eine Bebauung mit Bürohäusern nebenan befürworten alle.

In den nächsten Wochen wir es bei verschiedenen Vereinen und Verbänden weitere Talkrunden geben. Am 7. Mai lädt dann die NWZ zu einer abschließenden Diskussion ins Dannemann-Forum in Westerstede ein.

Jasper Rittner Redaktionsleitung / Redaktion Westerstede
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