Wiefelstede Einigkeit demonstrierte am Montagabend der Sozial- und Jugendausschuss im Wiefelsteder Feuerwehrhaus bei der Diskussion um das Seniorenpolitische Konzept für die Gemeinde. Es wurde einstimmig beschlossen.

Bedenken gab es aber dennoch in einzelnen Punkten. So störte sich die CDU-Fraktionsvorsitzende Kirsten Schnörwangen an der in dem Konzept angedachten Ehrenamtsbörse. Die Gemeinde solle nicht zu einer Jobbörse werden, zumal dabei steuerrechtliche Schwierigkeiten entstehen könnten.

Dennis Rohde (SPD) betonte hingegen, dass die Ehrenamtsbörse wichtiger Bestandteil des Konzepts sei. „Die Kinder leben oft nicht mehr in der Nachbarschaft. Es geht darum, die, die Hilfe anbieten, und die, die Hilfe brauchen, zusammen zu bringen.“ Dabei sollten lediglich Kosten gedeckelt werden. Auch sein Parteikollege Ralf Geerdes betonte die Wichtigkeit einer solchen zentralen Anlaufstelle.

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Bedenken gab es ebenfalls bei den Plänen, die Jugendhäuser in der Gemeinde auch für Senioren zu öffnen und dort seniorengerechte Angebote zu machen. Hanna Hots, Jugendvertreterin im Sozialausschuss, wies darauf hin, dass die Jugendhäuser auch weiterhin für die Jugendlichen nutzbar bleiben sollten. Ähnliche Sorgen kamen aus Reihen der Grünen und CDU.

Die Ausschussmitglieder einigten sich außerdem bei der Einführung eines Kümmerer-Modells als Bestandteil des Seniorenkonzepts. Manfred Rakemann (SPD), der zwischenzeitlich mit Geerdes den Sitz tauschte, regte an, für das Modell eine Gemeindeschwester anzustellen, die die Organisation der Hilfen übernimmt. Die Ausschussmitglieder waren sich jedoch einig, dass es für derlei Überlegungen noch zu früh sei. Zunächst müssten Freiwillige akquiriert werden.

Sigrid Lemp von der Verwaltung betonte zudem noch einmal, dass die „Kümmerer“ sich um die Person kümmern sollen und nicht etwa für Tätigkeiten wie Rasenmähen eingesetzt würden.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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