WIEFELSTEDE Die Bürger sollen künftig „auf Augenhöhe“ beteiligt werden. Geprüft werden soll u.a. eine ganzjährige Öffnung des Hallenbades.

VOn Christian Bartsch WIEFELSTEDE - Dass Wiefelsteder Sozialdemokraten und Grüne im neuen Gemeinderat als Gruppe zusammenarbeiten wollen, war nach der Kommunalwahl am 10. September ziemlich schnell verkündet worden – nun haben beide Fraktionsvorsitzende das Ganze auch schriftlich fixiert. Am Rande des Richtfestes auf der Mensagebäude-Baustelle (die NWZ berichtete) setzten Hans-Dieter Schneider (SPD) und Jens-Gert Müller-Saathoff (Grüne) ihre Unterschriften unter ein Papier mit grundsätzlichen Leitgedanken (siehe Infokasten), an denen sich Rot/Grün in Wiefelstede in der kommenden Ratsperiode orientieren will.

Des weiteren haben beide Parteien in den jeweiligen Themenfeldern die gemeinsame Marschrichtung festgelegt: „In der Schulpolitik wollen wir beispielsweise erreichen, das Wiefelstede gymnasialer Standort wird“, berichtet Schneider. „Zudem wird das Thema Energie und Umwelt eine wichtige Rolle spielen“, ergänzt Müller-Saathoff, „wir sind uns einig, dass wir als Kommune die Aufgabe angehen wollen, Energie zu sparen und alternative Energien in der Gemeinde zu erzeugen.“ Eine Maßnahme sei in diesem Zusammenhang, noch einmal das Thema Windenergie zu diskutieren und Standorte zu prüfen, kündigte Schneider an. Auch eine mögliche Verbesserung des ÖPNV durch Anrufbusse oder Sammeltaxen auf der Strecke Rastede-Westerstede wolle man diskutieren.

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Stärker einbinden will die rot/grüne Ratsmehrheit künftig vor allem Jugendliche und Senioren. Generell wolle man die Bürger „auf Augenhöhe“ beteiligen und nicht lediglich auf Informationsabenden Anregungen zur Kenntnis nehmen. Auch der Haushalt solle für die Bürger transparenter aufbereitet und eventuell im Internet platziert werden.

Auch für das „Swemmbad“ gibt es bereits eine Idee: „Wir sind uns einig darüber, eine ganzjährige Öffnung der Halle prüfen zu lassen“, kündigte Schneider an.

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