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Rastede /Wiefelstede Die Wahlergebnisse in Rastede und Wiefelstede liegen seit Sonntagnacht auf dem Tisch. Doch welche Partei hat von Wechselwählern profitiert? Und aus welchem Lager bekamen die Gewinner ihre Stimmen? Das Institut für Wahl-, Sozial- und Methodenforschung hat im Auftrag der NWZ die Wählerwanderung im Oldenburger Land bis auf Gemeindeebene analysiert.

Wie überall im Ammerland konnte auch in Rastede und Wiefelstede die FDP kräftig zulegen. Die Gewinne der AfD fielen deutlich geringer aus als im Bundesschnitt. Doch woher kamen die FDP-Gewinne?

 Rastede

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Vor allem die CDU, aber nur leicht weniger die SPD, verloren an die FDP. Nach dem schlechten Abschneiden der Liberalen vor vier Jahren kehrten nun viele Wähler von den bürgerlichen Parteien zurück. Die AfD profitierte am stärksten von den Nichtwählern. Allerdings wanderten – in deutlich geringerem Umfang als zur FDP – auch Wähler der beiden Ex-Großkoalitionäre in das Lager der rechten Partei. Zulegen konnte im Wahlkreis auch die Linke, die mit Amira Mohammed Ali aus Oldenburg nun auch erstmals eine Bundestagsabgeordnete aus dem gemeinsamen Wahlkreis stellt. Ihre Partei profitierte vor allem von der SPD, die an die Linke noch etwas stärker verlor als an die AfD. Außerdem sorgten die Nichtwähler für das weitere Plus.

 Wiefelstede

In der Gemeinde Wiefelstede war auch die CDU wichtigster Faktor für das gute FDP-Ergebnis. Neben der SPD sorgten hier aber auch sehr stark die Nichtwähler für weitere liberale Prozente.

Anders als in Rastede waren die Nichtwähler hingegen nicht relevant am AfD-Ergebnis beteiligt. Hier sorgten ehemalige CDU- und SPD-Anhänger für die Zuwächse bei der rechten Partei.

Darüber hinaus ermittelten die Wahlforscher bei der SPD weitere (signifikante) Wählerströme in Richtung der Grünen und der Linken.


   P Die Analyse zur Wählerwanderung in Bad Zwischenahn lesen Sie auf S. 30; die Auswertungen für die Gemeinden Apen und Edewecht finden Sie in der morgigen NWZ.   www.nwzonline.de/statistik-methode 
Jasper Rittner Redaktionsleitung / Redaktion Westerstede
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