Rastede /Wapeldorf Ein „deutliches Zeichen für den Rasteder Norden und die dort lebenden Menschen“ möchte die Gruppe CDU/Grüne im Rasteder Gemeinderat mit einem Antrag zur Dorfentwicklung setzen. Das teilten die Gruppensprecher Susanne Lamers und Gerd Langhorst am Mittwoch mit. Sie fordern, dass die Gemeinde für 2019 Haushaltsmittel in Höhe von 85 000 Euro einplant, um das Auftaktprojekt der Dorfentwicklung im Rasteder Norden, die Umgestaltung des Sportplatzes in Wapeldorf, gegebenenfalls auch ohne Fördergelder des Landes realisieren zu können.

Hintergrund des Antrags: Bei der Verteilung der Fördergelder für 2018 war die Gemeinde Rastede mit der als Initialzündung für die Dorfentwicklung gedachten Sportplatzumgestaltung nicht berücksichtigt worden. Bei den Ehrenamtlichen ist die Enttäuschung deshalb groß.

Nachdem die Gemeinde im Januar 2014 mit der Planung „Rastede-Nord“ in das Dorferneuerungsprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen worden war, hatten mehr als zwei Jahre lang rund 30 ehrenamtliche Personen mit der Verwaltung und dem Planungsbüro Diekmann & Mosebach konkrete Maßnahmen für die Dorfentwicklungsplanung im Rasteder Norden herausgearbeitet.

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Wie es in dem Antrag heißt, hätten sich Rat und Verwaltung zwar dafür ausgesprochen, die Sportplatzumgestaltung in Wapeldorf erneut für eine Förderung anzumelden und auf Gelder in 2019 zu hoffen. CDU und Grüne möchten aber auch eine Finanzierung des Projektes gesichert sehen, falls es vom Land wiederum kein Geld geben wird.

„Aus Sicht der Gruppe CDU/Grüne darf die Dorfentwicklung im Rasteder Norden nach zwei ähnlichen Anläufen in den 1980er und 1990er Jahren nicht noch einmal dem Rotstift zum Opfer fallen“, schreiben Susanne Lamers und Gerd Langhorst. Für die Motivation der beteiligten Arbeitskreismitglieder und die Akzeptanz in der Bevölkerung sei es enorm wichtig, in der nun beginnenden Umsetzungsphase der Dorfentwicklung jetzt erste wegweisende Akzente zu setzen.

Darüber hinaus sollte auch mit Blick in die Zukunft darauf geachtet werden, dass die in der Dorferneuerung erarbeiteten Maßnahmen auf der Prioritätenliste der Gemeinde Rastede ganz oben stehen, heißt es weiter in dem Antrag. Neben der selbstverständlichen Anmeldung für künftige Förderzeiträume sollten deshalb nach Auffassung von CDU und Grünen gegebenenfalls auch ausreichend Mittel eingestellt werden, um zumindest in Teilen bedeutsame Maßnahmen zur Attraktivierung des Rasteder Nordens auch ohne eine Fremdfinanzierung umsetzen zu können.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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