Wahl
Erster Kandidat fürs Bürgermeisteramt

Amtsinhaber Dieter von Essen (CDU) hat sich noch nicht öffentlich geäußert, ob er erneut kandidieren wird. Auch ein Wahltermin steht noch nicht fest, andere Kommunen sind da weiter.

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Will Bürgermeister werden: Lars KrauseBild: Frank Jacob
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Rastede Der Vorstand des SPD-Ortsvereins Rastede hat sich einstimmig auf einen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl im kommenden Jahr verständigt. Die Sozialdemokraten wollen Lars Krause ins Rennen schicken. Das teilten Parteivorsitzender Wilhelm Janßen, Fraktionsvorsitzender Rüdiger Kramer und Krause selbst am Mittwoch in einem Pressegespräch mit.

Der 50-Jährige aus Leuchtenburg ist stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und seit mehr als 17 Jahren Mitglied des Gemeinderates. Auf einer Mitgliederversammlung sollen die Genossen am 26. Oktober über Krauses Bewerbung um die Kandidatur für das Bürgermeisteramt abstimmen.

„Bürgernähe und Bürgerbeteiligung sind mir wichtig“, betont Krause. Derzeit würden in Rastede Rat, Verwaltung und Bürger jedoch weit auseinanderliegen. „In einer zukunftsfähigen Gemeinde sollten jedoch alle miteinander sprechen“, sagt Krause. Für ihn gelte die Devise: „Zuhören und Bürger beteiligen.“

Zurzeit werde Bürgernähe zwar gepredigt, aber nicht umgesetzt. In der Bevölkerung sei deshalb eine große Unzufriedenheit festzustellen. „Der Politikstil muss ein anderer werden“, meint Krause. Zu thematischen Schwerpunkten und Inhalten will er sich im Oktober äußern, falls die Mehrheit der Genossen ihn als Kandidaten bestätigt.

Unklar ist allerdings noch, wann überhaupt gewählt wird und wen die CDU ins Rennen schicken wird, die mit Dieter von Essen zurzeit den amtierenden Bürgermeister in Rastede stellt. Die SPD vermutet, dass die Bürgermeisterwahl zusammen mit der Europawahl am 26. Mai stattfinden wird – so wird es in Westerstede und Apen gehandhabt werden. Den Beschluss darüber muss aber zunächst noch der Gemeinderat fassen.

Von Essen selbst hat sich bislang noch nicht öffentlich erklärt, ob er wieder für das Amt des Bürgermeisters kandidieren wird. Auch aus seiner Partei gibt es bislang keine Signale. „Das zeigt, wie die Situation beim Mitbewerber aussieht“, sagt Krause.

Seit den 1970er Jahren gab es in Rastede keinen SPD-Bürgermeister mehr. Dessen ungeachtet gibt sich Krause optimistisch: „Es wird Zeit für einen Wechsel in Rastede.“

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