Rastede Die Pläne zur Neuordnung des alten Sportplatzes und der umliegenden Flächen an der Mühlenstraße in Rastede sorgten Ende Juni für Aufregung in der Rasteder Bevölkerung. Es gab Überlegungen, den Ellernhügel abzutragen, um die Sichtachse zur Klostermühle herzustellen.

Nun meldet sich die CDU-Fraktion zu diesem Thema zu Wort: Aufgrund vielfacher Nachfragen von Mitbürgern und nicht zuletzt auch wegen zahlreicher Diskussionen unter anderem in den sozialen Medien sehen sich die Mitglieder der CDU-Fraktion Rastede veranlasst, ein klares Votum zum Erhalt des Hügels am Ellernteich auszusprechen. „War die Entscheidung bezüglich des Vielseitigkeitswalls auf dem Turnierplatz auch in Hinsicht auf die Nutzbarkeit des Platzes noch vertretbar, so sehen wir das im Falle des Hügels am Ellernteich schon wesentlich anders“, erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Kai Küpperbusch in einer Mitteilung.

Richtig sei zwar, dass dieser Hügel in den 1970er Jahren durch den Aushub des Ellernteichs entstand und er somit keine historische Vergangenheit habe. Fakt sei aber auch, dass er direkt keine sogenannte Sichtachse zwischen Klostermühle, Venustempel und Schloss beeinflusse und somit auch die derzeit in Auftrag gegebenen Planungsüberlegungen nicht berühre. Der Hügel werde vielfach von Eltern mit kleinen Kindern, aber auch von älteren Mitmenschen aufgesucht. „Grund genug, sich ganz klar für seinen Erhalt auszusprechen“, so Küpperbusch. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende weist darauf hin, dass der Hügel trotz anderslautender Behauptungen bislang nicht zur Diskussion stand und es zu keinem Zeitpunkt offizielle Bestrebungen gegeben hat, den Hügel zu entfernen.

Ende Juni hatte Projektentwickler Friedrich Scheele eine „Planung zurück zur Natur“ angeregt – das betraf auch den Ellernhügel.

Tonia Hysky
Redakteurin
Online-Redaktion

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