Rastede Einstimmig hat die Politik die Pläne für ein neues Gewerbegebiet am Moorweg und die Umsiedlung der Firma Bohmann begrüßt.

SPD

Als Mittelzentrum habe Rastede auch die Verpflichtung, Möglichkeiten zur Ansiedlung von Gewerbebetrieben zu schaffen. Rüdiger Kramer (SPD) freute sich deshalb, dass es möglich geworden ist, am Moorweg mit den Planungen zu beginnen. Das bereits vorhandene Gewerbegebiet an der Bürgermeister-Brötje-Straße könnte so abgerundet werden. Er lobte die verkehrstechnisch günstige Lage des Gebietes und sah durch die Umsiedlung des Entsorgungsunternehmens Bohmann eine Möglichkeit, Schwerlastverkehr aus dem Ort zu kriegen. Angesichts der Größe des Gebiets, das in Gewerbeflächen umgewandelt werden soll, plädierte er dafür, so viele Ausgleichsmaßnahmen wie möglich vor Ort umzusetzen.

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CDU

Hendrik Lehners (CDU) hielt die Umsiedlung der Firma Bohmann aus städtebaulichen Gründen für zwingend erforderlich und sinnvoll. Die Flächen am Moorweg seien für diese Planung gut geeignet. Er lobte außerdem, dass für die Maßnahme ein vorhabenbezogener Bebauungsplan aufgestellt werde, so dass die Gemeinde die Hand drauf halten könne, was konkret gebaut wird.

UWG

Theo Meyer (UWG) sagte, er habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, weil doch einiges an Fläche versiegelt und stark in die Natur eingegriffen werde. Aufgrund der vorgesehenen Ausgleichsmaßnahmen könne er aber für die Pläne stimmen. Schließlich müsse Rastede weitere Gewerbeflächen ausweisen. Die Gewerbesteuer sei eine wichtige Einnahmequelle und die Gemeinde habe in den kommenden Jahren viel vor, das finanziert werden müsse.

Grüne

Sabine Eyting (Grüne) regte an, die Dimensionierung des geplanten Kanalnetzes noch einmal zu prüfen – gerade mit Blick auf die Kapazitäten bei starkem Regen. Auch die Grünen hätten sich die Entscheidung für das Gewerbegebiet nicht leicht gemacht. Die Gutachten hätten aber gezeigt, dass es sich nicht um die hochwertigsten Flächen handele, die man dort verlieren würde.

FDP

Evelyn Fisbeck (FDP) zeigte sich etwas verwundert, dass die Zufahrt zum Recyclinghof, der ebenfalls an den Moorweg umziehen soll, über das Firmengelände erfolgen soll. Da der Recyclinghof stark frequentiert werde, gab sie zu bedenken, dass es zu Rückstaus kommen oder das Betriebsgelände blockiert werden könnte.

Erster Gemeinderat Günther Henkel teilte diese Bedenken nicht. Die Abwicklung auf dem Recyclinghof könnte deutlich besser vonstatten gehen als sie heute auf dem Gelände am Roggenmoorweg möglich sei. Darüber hinaus sei die Gemeinde mit der Firma Bohmann im Gespräch, ob der Entsorger den Betrieb des Recyclinghofes übernehmen würde.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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