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Rastede Hohen Besuch gab es beim Neujahrsempfang der CDU Rastede im Zollhaus. David McAllister, Vorsitzender des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten im Europaparlament, kam aus Brüssel angereist, um seine Parteikolleginnen und Parteikollegen in Rastede zu unterstützen. „Die größte Ehre, die einem Ehrenamtlichen in der norddeutschen Tiefebene widerfahren kann, ist die Krönung zum Kohlkönig von Oldenburg“, begann er etwas launig seine Rede vor 140 Zuhörerinnen und Zuhörern und fuhr ebenso humorig fort: „Auch der Nachfolger von Andrea Nahles zu sein“, sei ja nicht schlimm.

McAllister gibt die Krone in diesem Jahr an den Grünen-Chef Robert Habeck weiter. Als Mitbewerber sei dies auch zu verkraften. Den Zustand der Kleibroker Straße, die er auf der Hinfahrt von Bad Bederkesa befahren hatte, beklagte er ebenfalls humoristisch: „Man kann das natürlich auch als Verkehrsberuhigung betrachten“, so McAllister. Damit war der launige Teil der Rede auch vorbei. McAllister stellte ernsthafte Forderungen an die Wähler für das Europäische Parlament am 26. Mai 2019. „Demokratie lebt vom Mitmachen“, sei seine Devise, sagt er – und bedankte sich besonders bei den vielen ehrenamtlichen Helfern.

Für das, was in Großbritannien ablaufe, habe er gar kein Verständnis. „Wie konnte es kommen, dass so ein wichtiges Land die Europäische Union verlassen will“, fragte er in den Raum. Europa sei eine Wertegemeinschaft und als größter Binnenmarkt der Welt auch „wertevoll“. „Der Brexit kann keine Idee der Zukunft sein“, so der Parlamentarier. Man müsse Europa aber richtig machen. Vieles sei noch zu bürokratisch und Europa müsse nicht in die kleinsten Strukturen einwirken. Aber man müsse europäische Alternativen zu den „Apples, Googles und anderen digitalen Größen“ schaffen, war seine Forderung. Weitere Verhandlungen mit der Türkei als Beitrittskandidat sollten auf Grund der derzeitigen Verhältnisse abgebrochen werden. „Dann müssen wir halt andere Formen der Zusammenarbeit finden“, war sein abschließender Satz zur EU-Politik.

Corinna Martens, Vorsitzende der CDU Rastede, bedankte sich insbesondere bei den ehrenamtlichen Helfern. „Es gibt nichts Gutes. Außer man tut es“, zitierte sie den berühmten Schriftsteller und Kabarettisten Erich Kästner. „Durch Menschen wie Sie wird unsere Gesellschaft lebendiger“, lobte sie die Ehrenamtlichen. Auch Bürgermeister Dieter von Essen nahm noch einmal die Gelegenheit wahr, sich bei den Ehrenamtlichen zu bedanken. Sie würden viele Aufgaben der Gemeindeverwaltung übernehmen, so von Essen. Er versprach, die Ehrenamtskarte auch 2019 weiterzuführen, zu überarbeiten und eventuell nachzubessern. 2019 würden noch große Aufgaben auf die Gemeindeverwaltung zukommen. Die Arbeiten bei der Kooperativen Gesamtschule (KGS), der neue Kindergarten in Wahnbek und hohe Investitionen im Löschwesen seien anstehende Verpflichtungen.

Der Wunschnachfolger der CDU fürs Bürgermeisteramt, Alexander von Essen, nahm die Gelegenheit wahr, seine Vorstellungen vom „Bürgermeistersein“ zu deklarieren. Als „Neuheit“ stellte der 27-jährige sich nicht hinters Rednerpult, sondern direkt davor – mit einem „Headset“ auf dem Kopf. Das Ehrenamt stünde auch auf seiner Agenda, sagt der CDU-Kandidat fürs Bürgermeisteramt. Er müsse einen Spagat finden zwischen den großen Fragen der Zukunft und den Problemen in der Region. Sein „Rastede 2030“ stehe unter dem Motto „Gutes bewahren und Neues schaffen“. Dazu gehöre auch, ein neues Leitbild für die Residenzgemeinde zu entwickeln. Er möchte solide Arbeit im Rathaus machen.

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