Wiefelstede Auch öffentlich hatte Manfred Rakebrand, der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Wiefelstede, im Vorfeld der jüngsten Mitgliederversammlung erklärt, er wolle bei den dort anstehenden Vorstandswahlen nicht mehr für das Amt kandidieren (die NWZ  berichtete). Bei der Versammlung in Rabes Gasthof wurde ihm für die geleistete Arbeit gedankt und ein Geschenk wurde überreicht. Knapp 30 Minuten später war Rakebrand wieder Vorsitzender – mit 16 von 18 Stimmen bei zwei Enthaltungen für zwei weitere Jahre gewählt. In der Versammlung hatte Totenstille geherrscht, als es darum ging, einen Kandidaten für die Nachfolge zu benennen. Wer immer die „zwei bis drei potenziellen Kandidaten“ gewesen sein mögen, die Rakebrand im Vorfeld für eine Nachfolge gesehen hatte; auch diesbezüglich wurde kein einziger Name genannt, niemand meldete sich und warf seinen Hut in den Ring.

Nach einer Sitzungsunterbrechung und dem Vorschlag des SPD-Fraktionsvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Dennis Rohde, neben dem Vorsitzenden drei Stellvertreter zu wählen – er selbst bot sich für eine Stellvertretung an –, stellte sich Rakebrand noch einmal zur Verfügung, ohne darüber „glücklich“ zu sein. Rakebrand am Freitag im Gespräch mit der NWZ : „Aber wenn man das sieben Jahre gemacht hat, dann kann man einen Ortsverein nicht einfach wegkippen lassen.“

Rakebrand machte noch vor der Neuwahl deutlich, er erwarte, dass „auch die Stellvertreter nicht alle Arbeit beim Vorsitzenden abladen“ – und erklärte: „Es war nicht mein Wunsch, aber ich mache es noch einmal.“

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Zu Beginn der Versammlung hatten die SPD-Ratsherren Hans-Dieter Schneider und Dennis Rohde Rakebrand auch dafür gedankt, dass er sich zu Jahresbeginn bereit erklärt hatte, den Vorsitz bis nach der Bundestagswahl zu behalten. Schneider: „Einen neuen Vorsitzenden hätten wir in dieser Situation überfordert.“ Auch Rohde betonte, Rakebrand habe ihm als Vorsitzender des Ortsvereins im Wahlkampf „organisatorisch den Rücken gestärkt“. Manfred Rakebrand hatte – wie berichtet – bereits vor eineinhalb Jahren intern bekanntgegeben, dass er das Amt des Vorsitzenden abgeben will.

Die Versammlung wählte Lutz Helm, Britta Fahnster und Dennis Rohde zu stellvertretenden Vorsitzenden, Ursula Potthoff ist Nachfolgerin von Kassenart Erwin Bartels, der das Amt nach gut 12 Jahren abgab („Ich bin nun 75 und möchte das Amt in jüngere Hände legen“). Mit Gerd Bäkermann hat der Ortsverein zudem wieder einen Schriftführer.

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