Metjendorf /Wiefelstede Die Gemeinde wird auch in Metjendorf Mobilhäuser zur Unterbringung von Flüchtlingen aufstellen. Das kündigte Bürgermeister Jörg Pieper im Gespräch mit der NWZ  an. Pieper schließt nicht aus, dass die Maßnahme noch in diesem Jahr realisiert wird.

Über Standorte und Zahl der Mobilhäuser machte Pieper derzeit noch keine Angaben. „Wir werden die betroffenen Anwohner zu gegebener Zeit zu einer Versammlung schriftlich einladen“, kündigte Pieper an. Die Gemeinde wird – wie berichtet – erstmals an der Straße „Am Brink­acker“ in Wiefelstede fünf Mobilhäuser für Flüchtlinge aufstellen. Dort waren die Anwohner in einem Schreiben von der Gemeinde über die Maßnahme informiert worden.

Pieper hatte in der NWZ  bereits angekündigt, dass die Gemeinde mittlerweile von einem „dauerhaften Flüchtlingszustrom“ nach Deutschland ausgehe. Deshalb werde sie weiter Ausschau nach Standorten auch für Mobilhäuser oder ähnliche Unterbringungsmöglichkeiten im Gemeindegebiet halten – „insbesondere auch im Gemeindesüden“.

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Der Wohnungsmarkt sei bereits so gut wie ausgeschöpft, gemeindeeigene Gebäude bereits belegt, hatte Pieper erklärt. Zudem wolle die Gemeinde „nach Möglichkeit“ die Nutzung von Mehrzweckgebäuden und Sporthallen gänzlich vermeiden, gerade im Hinblick auf die Nutzung durch die Vereine.

Derweil hat der Verwaltungsausschuss der Einrichtung einer Stelle im Bundesfreiwilligendienst zugestimmt. Besetzt wird sie bereits von einem ehemaligen Soldaten der Bundeswehr aus Wiefelstede, erklärte Pieper. Der Mann werde sich montags bis freitags täglich rund vier Stunden im zur Flüchtlingsunterkunft umgebauten „Dringenburger Krug“ aufhalten – als Ansprechpartner für die dort untergebrachten mehr als 60 Flüchtlinge aus Afghanistan und Syrien und als Vermittler zwischen Flüchtlingen und Gemeinde.

Zugestimmt habe der Verwaltungsausschuss zudem der Einrichtung einer 19-Stunden-Stelle im Fachdienst Soziale Hilfen im Rathaus, sagte Pieper. Eine Personalentscheidung sei aber noch nicht gefallen. Die Stelle werde zunächst bis zum 30. Juni 2018 eingerichtet. Sie soll von einer Verwaltungsfachkraft besetzt werden, die dann vor allem Alexandra Hechler unterstützen soll: Sie kümmert sich in erster Linie um die Unterbringung von Flüchtlingen im Gemeindegebiet.

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